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Juden Und Christen Im Spätantiken Palästina

AUTHOR Stemberger, Gnter; Stemberger, Gunter
PUBLISHER de Gruyter (07/30/2007)
PRODUCT TYPE Paperback (Hardcover)

Description

Die Studie zeichnet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Christen und Juden in Palästina in den vier Jahrhunderten nach der Christianisierung des Landes seit Konstantin nach. Die Gesetze der Zeit, Aussagen der Kirchenväter und wenige jüdische Texte bieten ein für die Juden eher negatives Bild. Dagegen zeigen die zahlreichen Ausgrabungen von Kirchen und Synagogen jener Zeit, dass die jüdische Bevölkerung ihre Siedlungsbereiche halten konnte und das Christentum auch am See Gennesaret nur sehr langsam vordrang. Das Verbot, neue Synagogen zu bauen, wurde nirgends eingehalten. In den Städten Untergaliläas, in den Dörfern südlich von Hebron und in der Region von Gaza offenbaren die Ausgrabungen ein dichtes, offenbar friedliches Nebeneinander von Juden und Christen und einen regen kulturellen Austausch, wie viele Parallelen in Architektur und Bildsprache zeigen. Die islamische Eroberung bedeutete keinen radikalen Umbruch; erst das gro e Erdbeben von 748 leitete den Niedergang der jüdischen wie christlichen Gemeinden ein.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110195552
ISBN-10: 3110195550
Binding: Hardback or Cased Book (Unsewn / Adhesive Bound)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 85
Carton Quantity: 36
Product Dimensions: 5.95 x 0.21 x 8.05 inches
Weight: 0.26 pound(s)
Feature Codes: Maps, Illustrated
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
History | Middle East - Israel & Palestine
History | Judaism - History
History | Antiquities & Archaeology
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Library of Congress Control Number: 2008395553
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die Studie zeichnet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Christen und Juden in Palästina in den vier Jahrhunderten nach der Christianisierung des Landes seit Konstantin nach. Die Gesetze der Zeit, Aussagen der Kirchenväter und wenige jüdische Texte bieten ein für die Juden eher negatives Bild. Dagegen zeigen die zahlreichen Ausgrabungen von Kirchen und Synagogen jener Zeit, dass die jüdische Bevölkerung ihre Siedlungsbereiche halten konnte und das Christentum auch am See Gennesaret nur sehr langsam vordrang. Das Verbot, neue Synagogen zu bauen, wurde nirgends eingehalten. In den Städten Untergaliläas, in den Dörfern südlich von Hebron und in der Region von Gaza offenbaren die Ausgrabungen ein dichtes, offenbar friedliches Nebeneinander von Juden und Christen und einen regen kulturellen Austausch, wie viele Parallelen in Architektur und Bildsprache zeigen. Die islamische Eroberung bedeutete keinen radikalen Umbruch; erst das gro e Erdbeben von 748 leitete den Niedergang der jüdischen wie christlichen Gemeinden ein.

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