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Literarhistorische Filmbiographien = Literary Biopics

AUTHOR Nieberle, Sigrid
PUBLISHER de Gruyter (10/20/2008)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

1909 in den USA und 1912 in Deutschland gab es die ersten Biographien über Autorfiguren im Kino zu sehen. Die literarhistorische Filmbiographik hat seither eine reiche Tradition ausgeprägt, die in dieser Studie erstmals in Längs- und Querschnitten untersucht wird. So genannte "Dichterfilme" entwerfen nicht nur variable Konzepte moderner Autorschaft, sondern sie schreiben auch an einer populären und intermedial narrativierten Literaturgeschichte mit. Autorschaft erweist sich dabei als Effekt filmischen Erzählens in der ökonomischen Wertschöpfungskette. Indem diese Spielfilme in hohem Ma e an den Genres des Erzählkinos partizipieren und dessen Erzählmuster aufgreifen, leisten sie einen von der Forschung bisher kaum gewürdigten Beitrag zur Tradierung und Aktualisierung des kulturellen Gedächtnisses. Aufgrund ihrer narrativen Konzeption präsentieren sie literarische Texte dabei immer wieder aufs Neue als Produkte biographischer Entelechie. Auf diese Weise affirmieren sie die Narrative der psychosozialen Devianz im biographischen Spielfilm (Genie und Wahnsinn, Sucht, Homosexualität, Depression etc.) und gleicherma en den im populären Literaturbetrieb stark etablierten autobiographischen Zugang zu literarischen Texten. Ein Filmverzeichnis gibt Auskunft über 180 literarhistorische Spielfilme des westeuropäischen und US-amerikanischen Kanons.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110200744
ISBN-10: 3110200740
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 408
Carton Quantity: 18
Product Dimensions: 6.40 x 1.00 x 9.30 inches
Weight: 1.55 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Performing Arts | Film - General
Performing Arts | European - German
Performing Arts | Literary Figures
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 791.436
Library of Congress Control Number: 2008474512
Descriptions, Reviews, Etc.
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1909 in den USA und 1912 in Deutschland gab es die ersten Biographien über Autorfiguren im Kino zu sehen. Die literarhistorische Filmbiographik hat seither eine reiche Tradition ausgeprägt, die in dieser Studie erstmals in Längs- und Querschnitten untersucht wird. So genannte "Dichterfilme" entwerfen nicht nur variable Konzepte moderner Autorschaft, sondern sie schreiben auch an einer populären und intermedial narrativierten Literaturgeschichte mit. Autorschaft erweist sich dabei als Effekt filmischen Erzählens in der ökonomischen Wertschöpfungskette. Indem diese Spielfilme in hohem Ma e an den Genres des Erzählkinos partizipieren und dessen Erzählmuster aufgreifen, leisten sie einen von der Forschung bisher kaum gewürdigten Beitrag zur Tradierung und Aktualisierung des kulturellen Gedächtnisses. Aufgrund ihrer narrativen Konzeption präsentieren sie literarische Texte dabei immer wieder aufs Neue als Produkte biographischer Entelechie. Auf diese Weise affirmieren sie die Narrative der psychosozialen Devianz im biographischen Spielfilm (Genie und Wahnsinn, Sucht, Homosexualität, Depression etc.) und gleicherma en den im populären Literaturbetrieb stark etablierten autobiographischen Zugang zu literarischen Texten. Ein Filmverzeichnis gibt Auskunft über 180 literarhistorische Spielfilme des westeuropäischen und US-amerikanischen Kanons.

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