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Die Biographie - Zur Grundlegung Ihrer Theorie

PUBLISHER de Gruyter (08/19/2009)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Wilhelm Dilthey erffnete der Biographieforschung bei aller Skepsis gegenber ihrer Fhigkeit zu wissenschaftlicher Erkenntnis geradezu einen Knigsweg zu einer Knigsdisziplin. Seine Frage - "Das Individuum ist nur der Kreuzungspunkt fr Kultursysteme, Organisationen, in die sein Dasein verwoben ist: wie knnten sie aus ihm verstanden werden?" - fhrt ins Zentrum gegenwrtiger Debatten. Der Band bndelt und reflektiert erstmals die fr eine Theorie der Biographie entscheidenden Fragen: Es geht um die Spannung zwischen biographischer Evidenz und Konstruktion, um die gleichzeitige An- und Abwesenheit des erinnerten, beschriebenen, begehrten oder erforschten Objekts. Die Kapitel thematisieren das Verhltnis zwischen Biographie und Geschlecht, Biographie und Medialitt, Biographie und Gesellschaft.

Kulturell geprgte Vorstellungen von Entwicklung und Ganzheit motivieren biographische Erzhlungen, und sie sind an der Konstruktion jenes Rahmens beteiligt, in dem die "eigene Biographie" ihre lebenspraktische Bedeutung gewinnt. Zwischen dem Druck der sozialen Wirklichkeit und der Herstellung von Identitt im Sprechen, Handeln und Schreiben, im gestischen, stimmlichen und physiognomischen Ausdruck entsteht ein Spielraum des Biographischen, der von den Wissenschaften ausgemessen und von der Kunst erweitert wird.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110202267
ISBN-10: 3110202263
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 570
Carton Quantity: 12
Product Dimensions: 6.31 x 1.39 x 9.27 inches
Weight: 2.02 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Biography & Autobiography | Reference
Biography & Autobiography | Semiotics & Theory
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 920
Library of Congress Control Number: 2009494374
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Wilhelm Dilthey erffnete der Biographieforschung bei aller Skepsis gegenber ihrer Fhigkeit zu wissenschaftlicher Erkenntnis geradezu einen Knigsweg zu einer Knigsdisziplin. Seine Frage - "Das Individuum ist nur der Kreuzungspunkt fr Kultursysteme, Organisationen, in die sein Dasein verwoben ist: wie knnten sie aus ihm verstanden werden?" - fhrt ins Zentrum gegenwrtiger Debatten. Der Band bndelt und reflektiert erstmals die fr eine Theorie der Biographie entscheidenden Fragen: Es geht um die Spannung zwischen biographischer Evidenz und Konstruktion, um die gleichzeitige An- und Abwesenheit des erinnerten, beschriebenen, begehrten oder erforschten Objekts. Die Kapitel thematisieren das Verhltnis zwischen Biographie und Geschlecht, Biographie und Medialitt, Biographie und Gesellschaft.

Kulturell geprgte Vorstellungen von Entwicklung und Ganzheit motivieren biographische Erzhlungen, und sie sind an der Konstruktion jenes Rahmens beteiligt, in dem die "eigene Biographie" ihre lebenspraktische Bedeutung gewinnt. Zwischen dem Druck der sozialen Wirklichkeit und der Herstellung von Identitt im Sprechen, Handeln und Schreiben, im gestischen, stimmlichen und physiognomischen Ausdruck entsteht ein Spielraum des Biographischen, der von den Wissenschaften ausgemessen und von der Kunst erweitert wird.

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Editor: Fetz, Bernhard
Bernhard Fetz is director of the Literaturarchiv der Osterreichischen Nationalbibliothek and associate professor of German studies at the University of Vienna.

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