Arbeiten an der Identität
| AUTHOR | Lutz, Eckart Conrad |
| PUBLISHER | de Gruyter (08/17/2010) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Dieses Buch befasst sich mit der spirituellen Identitt der Nonnen des niederschsischen Frauenklosters Heiningen in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Es sttzt sich auf eine Gruppe von Handschriften, die im Zuge der windesheimischen Reformierung des Chorfrauenstifts entstanden und die textlichen Grundlagen der Seelsorge und die neuen liturgischen Gewohnheiten festhielten. Im Zentrum steht einerseits das Kompendium eines Seelsorgers, das in der fruchtbaren Spannung zwischen der Sicherung von Grundlagen und dem Bemhen um ihre Aktivierung steht, um das Vermitteln der Texte, das sie erst zu lebendigem Besitz und integralem Bestandteil der "forma vivendi" werden lsst. Der Codex reprsentiert damit ein Bewusstsein, das Seelsorger und Frauen verbindet, und ein gemeinsames Arbeiten an der Festigung der verbindenden Identitt, die ganz im Sinne der informacio weitergegeben und zugleich gelebt werden soll.
Andererseits werden hier Auszge aus dem Heininger "Ordinarius" und die vollstndige "forma investiendi", die Liturgie der Aufnahme der Novizinnen und der Profess mit ihren Gesngen einschliesslich der Notationen, erstmals ediert und abgebildet und im Zusammenhang der Ausbildung und der Lebensform der Nonnen untersucht.
Dieses Buch befasst sich mit der spirituellen Identitt der Nonnen des niederschsischen Frauenklosters Heiningen in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Es sttzt sich auf eine Gruppe von Handschriften, die im Zuge der windesheimischen Reformierung des Chorfrauenstifts entstanden und die textlichen Grundlagen der Seelsorge und die neuen liturgischen Gewohnheiten festhielten. Im Zentrum steht einerseits das Kompendium eines Seelsorgers, das in der fruchtbaren Spannung zwischen der Sicherung von Grundlagen und dem Bemhen um ihre Aktivierung steht, um das Vermitteln der Texte, das sie erst zu lebendigem Besitz und integralem Bestandteil der "forma vivendi" werden lsst. Der Codex reprsentiert damit ein Bewusstsein, das Seelsorger und Frauen verbindet, und ein gemeinsames Arbeiten an der Festigung der verbindenden Identitt, die ganz im Sinne der informacio weitergegeben und zugleich gelebt werden soll.
Andererseits werden hier Auszge aus dem Heininger "Ordinarius" und die vollstndige "forma investiendi", die Liturgie der Aufnahme der Novizinnen und der Profess mit ihren Gesngen einschliesslich der Notationen, erstmals ediert und abgebildet und im Zusammenhang der Ausbildung und der Lebensform der Nonnen untersucht.
