Bildung
| AUTHOR | Meyer, Kirsten |
| PUBLISHER | de Gruyter (07/18/2011) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Hardcover) |
Gegenwrtig gibt es ein gro es ffentliches Interesse an Fragen der Erziehung und Bildung. In der zeitgenssischen Philosophie spielen diese Fragen dagegen nur eine marginale Rolle. Ziel dieses Buches ist es daher, den Raum fr eine systematische philosophische Diskussion zum Thema Bildung zu ffnen.
In diesem Buch wird die Frage nach dem Wert von Bildung gestellt. Die Antwort basiert auf einem eigenen werttheoretischen Ansatz. Dieser wird auf den Wert von Autonomie, den Wert des Wissens und weitere relevante Werte angewendet. Durch eine Kritik an objektivistischen Konzeptionen des guten Lebens wird dieser Ansatz profiliert. Dies rckt Bildung als Thema der politischen Philosophie in den Blick. So geht die liberale Forderung nach staatlicher Neutralitt mit einer solchen Kritik einher. Dieses Buch zeigt jedoch, dass und inwiefern auch liberale Positionen auf eine Vorstellung vom guten Leben angewiesen sind. Ein Beispiel dafr ist die Forderung nach Chancengleichheit, die fr den Bildungsbereich von hoher Bedeutung ist.
Fr die antike Philosophie ergab sich das Interesse an Erziehungsfragen aus der Leitfrage nach dem menschlichen Glck und guten Leben. Durch eine Wiederbelebung dieser Verbindung wird Bildung hier erneut auf die philosophische Agenda gesetzt.
Gegenwrtig gibt es ein gro es ffentliches Interesse an Fragen der Erziehung und Bildung. In der zeitgenssischen Philosophie spielen diese Fragen dagegen nur eine marginale Rolle. Ziel dieses Buches ist es daher, den Raum fr eine systematische philosophische Diskussion zum Thema Bildung zu ffnen.
In diesem Buch wird die Frage nach dem Wert von Bildung gestellt. Die Antwort basiert auf einem eigenen werttheoretischen Ansatz. Dieser wird auf den Wert von Autonomie, den Wert des Wissens und weitere relevante Werte angewendet. Durch eine Kritik an objektivistischen Konzeptionen des guten Lebens wird dieser Ansatz profiliert. Dies rckt Bildung als Thema der politischen Philosophie in den Blick. So geht die liberale Forderung nach staatlicher Neutralitt mit einer solchen Kritik einher. Dieses Buch zeigt jedoch, dass und inwiefern auch liberale Positionen auf eine Vorstellung vom guten Leben angewiesen sind. Ein Beispiel dafr ist die Forderung nach Chancengleichheit, die fr den Bildungsbereich von hoher Bedeutung ist.
Fr die antike Philosophie ergab sich das Interesse an Erziehungsfragen aus der Leitfrage nach dem menschlichen Glck und guten Leben. Durch eine Wiederbelebung dieser Verbindung wird Bildung hier erneut auf die philosophische Agenda gesetzt.
