Back to Search

Omero E I Suoi Oratori: Tecniche Di Persuasione Nell´iliade

AUTHOR Dentice Di Accadia Ammone, Stefano
PUBLISHER de Gruyter (08/17/2012)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Die direkten Reden innerhalb der Ilias machen zwei Drittel des Werkes aus und tragen wesentlich zur Entwicklung der Handlung bei. Wie aber sind diese Reden konzipiert? Liegt ihnen ein sorgfältiges rhetorisches Konzept zugrunde, sodass man schon von "rhetorischen" Reden sprechen kann?

In den Studien über antike Rhetorik hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass man erst ab dem 5. Jh. v. Chr. vom bewussten Gebrauch einer regelrechten Rhetorik sprechen kann. Vor der Sophistik habe es lediglich eine natürliche Beredsamkeit, einen spontanen, improvisierten und unbewussten Gebrauch des Wortes gegeben. Die antike Homer-Kritik dagegen betrachtete die Reden der Ilias-Helden als rhetorische Meisterstücke, in denen kein Element aus dem Stegreif kommt, sondern alles in Bezug auf die Zielsetzung der Rede sorgfältig ausgewählt und durchdacht ist.

Mittels detaillierter Textanalysen und vergleichender Quellenstudien zeigt die vorliegende Monographie, dass Homer in seinen Reden bereits die konkrete Realisierung jener rhetorischen Prinzipien vorweggenommen hat, die später in theoretischen Traktaten systematisiert wurden; somit kann er als Wegbereiter der Rhetorik gelten.

Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110287646
ISBN-10: 3110287641
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: Italian
More Product Details
Page Count: 350
Carton Quantity: 20
Product Dimensions: 6.14 x 0.81 x 9.21 inches
Weight: 1.47 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Literary Criticism | Ancient and Classical
Literary Criticism | General
Literary Criticism | Semiotics & Theory
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 880
Library of Congress Control Number: 2012032908
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Die direkten Reden innerhalb der Ilias machen zwei Drittel des Werkes aus und tragen wesentlich zur Entwicklung der Handlung bei. Wie aber sind diese Reden konzipiert? Liegt ihnen ein sorgfältiges rhetorisches Konzept zugrunde, sodass man schon von "rhetorischen" Reden sprechen kann?

In den Studien über antike Rhetorik hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass man erst ab dem 5. Jh. v. Chr. vom bewussten Gebrauch einer regelrechten Rhetorik sprechen kann. Vor der Sophistik habe es lediglich eine natürliche Beredsamkeit, einen spontanen, improvisierten und unbewussten Gebrauch des Wortes gegeben. Die antike Homer-Kritik dagegen betrachtete die Reden der Ilias-Helden als rhetorische Meisterstücke, in denen kein Element aus dem Stegreif kommt, sondern alles in Bezug auf die Zielsetzung der Rede sorgfältig ausgewählt und durchdacht ist.

Mittels detaillierter Textanalysen und vergleichender Quellenstudien zeigt die vorliegende Monographie, dass Homer in seinen Reden bereits die konkrete Realisierung jener rhetorischen Prinzipien vorweggenommen hat, die später in theoretischen Traktaten systematisiert wurden; somit kann er als Wegbereiter der Rhetorik gelten.

Show More
List Price $280.00
Your Price  $277.20
Hardcover