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Fluide Mediale

PUBLISHER de Gruyter (11/21/2022)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description

Flie ende Übergänge, verschwimmende Körper, sich auflösende Substanzen, verflüssigte Sprache - Fluide Mediale rücken eine bisher wenig akzentuierte Genealogie in den Fokus. Inwieweit Fragestellungen nach dem ökologischen Verbundensein von Mensch/Tier/Pflanze/Stein und Umwelt fruchtbar sind, zeigt sich daran, dass anhand des Fluiden nicht nur Begriffsgrenzen verschwimmen, sondern damit auch ein Erkenntnisgewinn zu erwarten ist, der die Fragen nach festen Begriffsaggregaten hinter sich lässt. Insbesondere der Diskurs der Ökologie in der Medienwissenschaft hat deutlich gemacht, dass das Nachdenken über Umwelten neue Denkansätze ermöglicht. Entitäten werden so verhandelbar und anders denkbar. So stellt sich die Frage nach epistemischen und (medien-)archäologischen Prozessen vollständig neu, wenn wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen als dynamische Denkfiguren betrachtet werden. Die Denkfigur des Fluiden führt zu kategorialen Verunsicherungen und Uneindeutigkeiten u. a. des Organischen/Anorganischen, ozeanischer Grenzdiskurse als Machtgefüge, Mensch-Tier-Pflanze-Technik-Kollaborationen, medialer Ordnungen und ästhetischer Figurationen und setzt so die beteiligten kulturtechnischen Operationen in den Fokus des Interesses.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110779561
ISBN-10: 3110779560
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 310
Carton Quantity: 13
Product Dimensions: 6.69 x 0.65 x 9.61 inches
Weight: 1.10 pound(s)
Feature Codes: Illustrated
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Literary Criticism | European - General
Literary Criticism | Media Studies
Literary Criticism | General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Ob in Bezug auf Krper, Material, Bewegung, Text oder Zustand - das Fluide als genuin physikalischer Begriff fr Gase und Flssigkeiten taucht in biologischen, theaterwissenschaftlichen, medienkulturwissenschaftlichen und kuratorischen Kontexten vorwiegend als ein mediales Phnomen auf. Der Sammelband Fluide Mediale geht den interdisziplinren Transformationen des Fluiden nach und fragt nach der Medialitt, Materialitt und Mediensthetik des Fluiden.

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Flie ende Übergänge, verschwimmende Körper, sich auflösende Substanzen, verflüssigte Sprache - Fluide Mediale rücken eine bisher wenig akzentuierte Genealogie in den Fokus. Inwieweit Fragestellungen nach dem ökologischen Verbundensein von Mensch/Tier/Pflanze/Stein und Umwelt fruchtbar sind, zeigt sich daran, dass anhand des Fluiden nicht nur Begriffsgrenzen verschwimmen, sondern damit auch ein Erkenntnisgewinn zu erwarten ist, der die Fragen nach festen Begriffsaggregaten hinter sich lässt. Insbesondere der Diskurs der Ökologie in der Medienwissenschaft hat deutlich gemacht, dass das Nachdenken über Umwelten neue Denkansätze ermöglicht. Entitäten werden so verhandelbar und anders denkbar. So stellt sich die Frage nach epistemischen und (medien-)archäologischen Prozessen vollständig neu, wenn wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen als dynamische Denkfiguren betrachtet werden. Die Denkfigur des Fluiden führt zu kategorialen Verunsicherungen und Uneindeutigkeiten u. a. des Organischen/Anorganischen, ozeanischer Grenzdiskurse als Machtgefüge, Mensch-Tier-Pflanze-Technik-Kollaborationen, medialer Ordnungen und ästhetischer Figurationen und setzt so die beteiligten kulturtechnischen Operationen in den Fokus des Interesses.

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