Die Gesellschaft Der Reformation: Studien Zu Sozialen, Kulturellen, Okonomischen Und Politischen Dynamiken Im Alten Reich Der 1520er Jahre
| AUTHOR | Kaufmann, Thomas |
| PUBLISHER | Mohr Siebeck (07/31/2025) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Description
Anknupfend an mittelalterliche Ordnungsmuster spielte auch in der Reformationszeit die Gliederung der Gesellschaft in drei Stande eine zentrale Rolle: status ecclesiasticus (Lehrstand), status politicus (Wehrstand), status oeconomicus (Nahrstand). Insbesondere durch das theologische Konzept des Allgemeinen Priestertums der Glaubenden bzw. Getauften geriet die traditionelle gesellschaftliche Ordnungsstruktur in Bewegung, da sich Vertreter aller Stande aufgerufen fuhlten, fur des 'christlichen Standes Besserung' einzutreten. Thomas Kaufmann zeigt anhand exemplarischer Studien, wie Fursten, Ritterschaft, Bauern, Stadte, Laien beiderlei Geschlechts, Monche und Kleriker, 'echte' oder vermeintliche Bauern aktiviert wurden und auf eine 'Veranderung' bestehender Verhaltnisse drangten. Die Dialektik von traditioneller Ordnung und 'Veranderung' bestimmte die Dynamik bis zum Bauernkrieg, der innerhalb der fruhen Reformationsgeschichte eine tiefgreifende Zasur darstellte.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783161642708
ISBN-10:
3161642708
Binding:
Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
733
Carton Quantity:
1
Weight:
1.23 pound(s)
Country of Origin:
GB
Subject Information
BISAC Categories
Non-Classifiable | Non-Classifiable
Non-Classifiable | Europe - Medieval
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Anknupfend an mittelalterliche Ordnungsmuster spielte auch in der Reformationszeit die Gliederung der Gesellschaft in drei Stande eine zentrale Rolle: status ecclesiasticus (Lehrstand), status politicus (Wehrstand), status oeconomicus (Nahrstand). Insbesondere durch das theologische Konzept des Allgemeinen Priestertums der Glaubenden bzw. Getauften geriet die traditionelle gesellschaftliche Ordnungsstruktur in Bewegung, da sich Vertreter aller Stande aufgerufen fuhlten, fur des 'christlichen Standes Besserung' einzutreten. Thomas Kaufmann zeigt anhand exemplarischer Studien, wie Fursten, Ritterschaft, Bauern, Stadte, Laien beiderlei Geschlechts, Monche und Kleriker, 'echte' oder vermeintliche Bauern aktiviert wurden und auf eine 'Veranderung' bestehender Verhaltnisse drangten. Die Dialektik von traditioneller Ordnung und 'Veranderung' bestimmte die Dynamik bis zum Bauernkrieg, der innerhalb der fruhen Reformationsgeschichte eine tiefgreifende Zasur darstellte.
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