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Erweiterte Suizide unter forensisch-psychiatrischen Aspekten

AUTHOR Kamzelak, Selina
PUBLISHER Grin Verlag (10/22/2019)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universit t T bingen (Psychologisches Institut), Veranstaltung: Einf hrung in die forensische Psychiatrie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit definiert den Begriff des erweiterten Suizids und grenzt ihn dabei von anderen Mord-Selbstmordkonstellationen ab. Bei erweiterten Suiziden handelt es sich um Selbstt tungen, bei denen andere Personen ohne deren Willen oder Einverst ndnis mit in den Tod genommen werden. Opfer sind bei dieser sehr ernsten Form der zwischenmenschlichen Gewalt meist die eigenen Partner, vorwiegend Partnerinnen, sowie die eigenen Kinder. Theoretische Zug nge sollen dargelegt und im Hinblick auf ihren Erkenntnisgewinn bewertet werden. Dieser Ausarbeitung soll eine Analyse von Tat- bzw. T terrelevanten Aspekten folgen, die in einer Auseinandersetzung mit Voraussetzungen der verminderten bzw. aufgehobenen Schuldf higkeit und deren Folgen f r die Unterbringung m ndet. In einem Res mee sollen Ans tze weiterer Forschung sowie Aspekte der Pr vention solcher Taten diskutiert werden. Der Begriff des erweiterten Suizids wurde von der Schweiz im Jahr 2006 zum Unwort des Jahres bestimmt. Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung des T ters richtet sich der Groll der Gesellschaft auch gegen das Gesundheitssystem, welches nicht in der Lage war, die Tat zu verhindern. Es kommt zu einer Stigmatisierung psychischer Krankheiten, die dazu f hrt, dass Betroffene aus Scham und Angst keine Hilfe in Anspruch nehmen, wodurch das Risiko solcher Taten gesteigert wird. Bei diesen T tungen werden h ufig psychische St rungen bei den T tern diagnostiziert. Im Falle von misslungenen Selbstt tungen und damit berlebenden T tern stellt sich hier also die strafrechtliche Frage der De- bzw. Exkulpation und die daraus resultierende Fragestellung der Unterbringungsvoraussetzungen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346028327
ISBN-10: 3346028321
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 26
Carton Quantity: 272
Product Dimensions: 5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight: 0.10 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Psychology | Applied Psychology
Psychology | Forensic Psychology
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Psychologie - Forensische Psychologie, Strafvollzug, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universit t T bingen (Psychologisches Institut), Veranstaltung: Einf hrung in die forensische Psychiatrie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit definiert den Begriff des erweiterten Suizids und grenzt ihn dabei von anderen Mord-Selbstmordkonstellationen ab. Bei erweiterten Suiziden handelt es sich um Selbstt tungen, bei denen andere Personen ohne deren Willen oder Einverst ndnis mit in den Tod genommen werden. Opfer sind bei dieser sehr ernsten Form der zwischenmenschlichen Gewalt meist die eigenen Partner, vorwiegend Partnerinnen, sowie die eigenen Kinder. Theoretische Zug nge sollen dargelegt und im Hinblick auf ihren Erkenntnisgewinn bewertet werden. Dieser Ausarbeitung soll eine Analyse von Tat- bzw. T terrelevanten Aspekten folgen, die in einer Auseinandersetzung mit Voraussetzungen der verminderten bzw. aufgehobenen Schuldf higkeit und deren Folgen f r die Unterbringung m ndet. In einem Res mee sollen Ans tze weiterer Forschung sowie Aspekte der Pr vention solcher Taten diskutiert werden. Der Begriff des erweiterten Suizids wurde von der Schweiz im Jahr 2006 zum Unwort des Jahres bestimmt. Bei Vorliegen einer psychischen Erkrankung des T ters richtet sich der Groll der Gesellschaft auch gegen das Gesundheitssystem, welches nicht in der Lage war, die Tat zu verhindern. Es kommt zu einer Stigmatisierung psychischer Krankheiten, die dazu f hrt, dass Betroffene aus Scham und Angst keine Hilfe in Anspruch nehmen, wodurch das Risiko solcher Taten gesteigert wird. Bei diesen T tungen werden h ufig psychische St rungen bei den T tern diagnostiziert. Im Falle von misslungenen Selbstt tungen und damit berlebenden T tern stellt sich hier also die strafrechtliche Frage der De- bzw. Exkulpation und die daraus resultierende Fragestellung der Unterbringungsvoraussetzungen.
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