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Nancy Frasers Kritik am Modernisierungskonzept der Theorie des Kommunikativen Handelns: Rekonstruktion und Auswertung ihres empirischen und ihres norm

AUTHOR Liese, Philip
PUBLISHER Grin Verlag (03/04/2020)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Freie Universit t Berlin (Institut f r Philosophie), Veranstaltung: Habermas, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem Aspekt der Rekonstruktion der Theorie des Kommunikatioven Handelns (TKH) von J rgen Habermas durch Nancy Fraser. Was bedeutet der sozialtheoretische Rahmen von TKH f r das Aufziehen von Kindern und f r die Kleinfamilie mit m nnlichem Oberhaupt? Die Theorie des kommunikativen Handelns (TKH) bildet den Ausgangspunkt in Habermas' Projekt einer umfassenden Gesellschaftstheorie. In ihr bernimmt sie die Funktion eines grundbegrifflichen Rahmens, der dazu bef higen soll, Pathologien der Moderne identifizieren und erkl ren zu k nnen. Wird sie diesem Anspruch auf einen kritischen Gehalt gerecht? Danach fragt Nancy Fraser aus feministischer Perspektive. Ihr Unternehmen wird jedoch dadurch erschwert, dass TKH die Geschlechterfrage kaum behandelt. Fraser muss daher rekonstruieren, wie feministische Anliegen aus Habermas' Perspektive erscheinen w rden. Den Bezugspunkt bildet ein Aspekt aus Habermas' Modernisierungskonzept: der institutionelle Dualismus moderner Gesellschaften. Ihm zufolge unterscheiden moderne Gesellschaften zwischen kommunikativ geregelten und formal geregelten Handlungsbereichen, um so ihr Rationalit tspotential zu steigern. Es wird gezeigt, dass Fraser das Modell nicht nur f r empirisch ungeeignet h lt, um die Unterordnung von Frauen in modernen Gesellschaften zu erkl ren. Sie geht auch davon aus, dass es die Trennung eines h uslichen von einem konomischen Bereich legitimiert und so die Unterordnung von Frauen beg nstigt. Diese Arbeit schlie t sich ihrem empirischen Einwand an: Es wird gezeigt, dass TKH patriarchale Machtverh ltnisse in modernen Gesellschaften nicht identifizieren kann, da sie Macht nur als ein vermittelndes Medium zwischen Politik und Lebenswelt bestimmt
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346120236
ISBN-10: 3346120236
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 28
Carton Quantity: 252
Product Dimensions: 5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight: 0.11 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Philosophy | History & Surveys - Modern
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, sthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Freie Universit t Berlin (Institut f r Philosophie), Veranstaltung: Habermas, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einem Aspekt der Rekonstruktion der Theorie des Kommunikatioven Handelns (TKH) von J rgen Habermas durch Nancy Fraser. Was bedeutet der sozialtheoretische Rahmen von TKH f r das Aufziehen von Kindern und f r die Kleinfamilie mit m nnlichem Oberhaupt? Die Theorie des kommunikativen Handelns (TKH) bildet den Ausgangspunkt in Habermas' Projekt einer umfassenden Gesellschaftstheorie. In ihr bernimmt sie die Funktion eines grundbegrifflichen Rahmens, der dazu bef higen soll, Pathologien der Moderne identifizieren und erkl ren zu k nnen. Wird sie diesem Anspruch auf einen kritischen Gehalt gerecht? Danach fragt Nancy Fraser aus feministischer Perspektive. Ihr Unternehmen wird jedoch dadurch erschwert, dass TKH die Geschlechterfrage kaum behandelt. Fraser muss daher rekonstruieren, wie feministische Anliegen aus Habermas' Perspektive erscheinen w rden. Den Bezugspunkt bildet ein Aspekt aus Habermas' Modernisierungskonzept: der institutionelle Dualismus moderner Gesellschaften. Ihm zufolge unterscheiden moderne Gesellschaften zwischen kommunikativ geregelten und formal geregelten Handlungsbereichen, um so ihr Rationalit tspotential zu steigern. Es wird gezeigt, dass Fraser das Modell nicht nur f r empirisch ungeeignet h lt, um die Unterordnung von Frauen in modernen Gesellschaften zu erkl ren. Sie geht auch davon aus, dass es die Trennung eines h uslichen von einem konomischen Bereich legitimiert und so die Unterordnung von Frauen beg nstigt. Diese Arbeit schlie t sich ihrem empirischen Einwand an: Es wird gezeigt, dass TKH patriarchale Machtverh ltnisse in modernen Gesellschaften nicht identifizieren kann, da sie Macht nur als ein vermittelndes Medium zwischen Politik und Lebenswelt bestimmt
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