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Die Frage nach dem "Ich" im Tagebuch von Max Frisch: Selbstreflexion /-fiktionalisierung zwischen fiktiven Texten

AUTHOR Eppinger, Sarah
PUBLISHER Grin Verlag (12/31/2020)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universit t T bingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bildet sich das "Ich" im Laufe des Schreibprozesses erst heraus oder reflektiert es sich bereits selbst im Geschriebenen? Dies soll in der Arbeit am Beispiel des ersten Tagebuchs von Max Frisch, welches in den Jahren 1946 bis 1949 verfasst wurde, untersucht werden. Innerhalb der Literaturwissenschaft ist dem Tagebuch lange keine Aufmerksamkeit geschenkt worden. Sei es wegen der zun chst oberfl chlich anmutenden Banalit ten des Alltags, die im Tagebuch Erw hnung finden oder sei es dem Umstand geschuldet, dass jeder Mensch in der Lage ist, ein solches Buch zu verfassen und der literarische Wert dementsprechend auf den ersten Blick gering sein mag. Jedoch hat sich das Interesse an diesem Alltagsgegenstand im Laufe der Zeit, genauer gesagt im 19. Jahrhundert, ge ndert: Man erkannte, dass das Tagebuch ganz neue literarische Perspektiven erm glicht. Durch seine multimedialen M glichkeiten ist es universell gestaltbar und erlaubt dem Leser eine scheinbare N he zum Autor, der sein Innerstes, seine Gedanken, W nsche und Hoffnungen in diesem Buch festh lt. Doch bei n herer Betrachtung muss vorsichtig mit dieser These umgegangen werden, da dies nicht ausnahmslos auf alle Arten von Tageb chern zutrifft. Eben die bezeichnende Offenheit des Tagebuchs macht es schwer, normative Thesen ber diese Art von Literatur aufzustellen. Dazu geh rt auch die Frage nach dem Sprecher-Ich.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346316493
ISBN-10: 3346316491
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 30
Carton Quantity: 236
Product Dimensions: 5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight: 0.11 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | General
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Descriptions, Reviews, Etc.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universit t T bingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Bildet sich das "Ich" im Laufe des Schreibprozesses erst heraus oder reflektiert es sich bereits selbst im Geschriebenen? Dies soll in der Arbeit am Beispiel des ersten Tagebuchs von Max Frisch, welches in den Jahren 1946 bis 1949 verfasst wurde, untersucht werden. Innerhalb der Literaturwissenschaft ist dem Tagebuch lange keine Aufmerksamkeit geschenkt worden. Sei es wegen der zun chst oberfl chlich anmutenden Banalit ten des Alltags, die im Tagebuch Erw hnung finden oder sei es dem Umstand geschuldet, dass jeder Mensch in der Lage ist, ein solches Buch zu verfassen und der literarische Wert dementsprechend auf den ersten Blick gering sein mag. Jedoch hat sich das Interesse an diesem Alltagsgegenstand im Laufe der Zeit, genauer gesagt im 19. Jahrhundert, ge ndert: Man erkannte, dass das Tagebuch ganz neue literarische Perspektiven erm glicht. Durch seine multimedialen M glichkeiten ist es universell gestaltbar und erlaubt dem Leser eine scheinbare N he zum Autor, der sein Innerstes, seine Gedanken, W nsche und Hoffnungen in diesem Buch festh lt. Doch bei n herer Betrachtung muss vorsichtig mit dieser These umgegangen werden, da dies nicht ausnahmslos auf alle Arten von Tageb chern zutrifft. Eben die bezeichnende Offenheit des Tagebuchs macht es schwer, normative Thesen ber diese Art von Literatur aufzustellen. Dazu geh rt auch die Frage nach dem Sprecher-Ich.
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