Die Siedlung Heimatplan in Wuppertal: Die kunst-historische Relevanz des Siedlungsbaus der 1920er Jahre und ihr Denkmalwert
| AUTHOR | Steinhauer, Charlotte |
| PUBLISHER | Grin Verlag (02/25/2021) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn (Kunsthistorisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschftigt sich mit der Siedlung Heimatplan im heutigen Wuppertal. Es handelt sich dabei um eine Genossenschaftssiedlung, wie sie in ihrer Erscheinungsform als typisch fr die 1920er Jahre gesehen werden kann. Darin begrndet sieht sich auch die Unterschutzstellung von 26 Gebuden der Anlage. Doch trotz des besttigten Denkmalwertes erfuhr die Siedlung bis jetzt nur geringe Beachtung im Kanon der Kunst- und Architekturgeschichte. So schlie t Johannes Busmann in seinem Architekturfhrer von 1993 die Beschreibung der Siedlung mit der Behauptung ab, sie sei baugeschichtlich weniger bedeutend als die brigen Siedlungen in Wuppertal. Auch lsst sich nur schwer Literatur zum Heimatplan finden, sei es im Bereich der lokalen Architekturgeschichte oder der rheinischen Denkmalpflege. Das Forschungsinteresse galt bisher mehr den zahlreichen Arbeiterwohnsiedlungen im ehemaligen Barmen, fr die hier Christoph Heuters umfangreiche Arbeit "StadtSchpfung" erwhnt sei. Neben dem nachrangigen Interesse an der Siedlung am Heimatplan im Vergleich zu anderen Wuppertaler Siedlungen, ist die Ursache fr die mangelnde Reprsentation der Siedlung in Forschungsliteratur und ffentlichkeit auf einer generellen Eben zu suchen. So bilden Arbeiter- und Wohnsiedlungen, als Zweckarchitektur, im Allgemeinen eher ein Randthema fr die Forschung, wie Walter Buschmann im Rheinischen Arbeitsheft zur Denkmalpflege anmerkt. Nichtsdestotrotz hat sich im Lauf der letzten Jahrzehnte der Umfang an Fachliteratur zu diesem Thema stetig erweitert, nicht zuletzt wegen seiner fcherbergreifenden Relevanz. Der Siedlungsbau ist nicht nur aus kunsthistorischer oder denkmalpflegerischer Sicht zu betrachten, sondern ist auch fr historische oder gar soziokulturelle Fragestellungen relevant.
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Product Details
ISBN-13:
9783346332288
ISBN-10:
3346332284
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
30
Carton Quantity:
236
Product Dimensions:
5.83 x 0.07 x 8.27 inches
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0.11 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
Art | History - General
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,3, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn (Kunsthistorisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit beschftigt sich mit der Siedlung Heimatplan im heutigen Wuppertal. Es handelt sich dabei um eine Genossenschaftssiedlung, wie sie in ihrer Erscheinungsform als typisch fr die 1920er Jahre gesehen werden kann. Darin begrndet sieht sich auch die Unterschutzstellung von 26 Gebuden der Anlage. Doch trotz des besttigten Denkmalwertes erfuhr die Siedlung bis jetzt nur geringe Beachtung im Kanon der Kunst- und Architekturgeschichte. So schlie t Johannes Busmann in seinem Architekturfhrer von 1993 die Beschreibung der Siedlung mit der Behauptung ab, sie sei baugeschichtlich weniger bedeutend als die brigen Siedlungen in Wuppertal. Auch lsst sich nur schwer Literatur zum Heimatplan finden, sei es im Bereich der lokalen Architekturgeschichte oder der rheinischen Denkmalpflege. Das Forschungsinteresse galt bisher mehr den zahlreichen Arbeiterwohnsiedlungen im ehemaligen Barmen, fr die hier Christoph Heuters umfangreiche Arbeit "StadtSchpfung" erwhnt sei. Neben dem nachrangigen Interesse an der Siedlung am Heimatplan im Vergleich zu anderen Wuppertaler Siedlungen, ist die Ursache fr die mangelnde Reprsentation der Siedlung in Forschungsliteratur und ffentlichkeit auf einer generellen Eben zu suchen. So bilden Arbeiter- und Wohnsiedlungen, als Zweckarchitektur, im Allgemeinen eher ein Randthema fr die Forschung, wie Walter Buschmann im Rheinischen Arbeitsheft zur Denkmalpflege anmerkt. Nichtsdestotrotz hat sich im Lauf der letzten Jahrzehnte der Umfang an Fachliteratur zu diesem Thema stetig erweitert, nicht zuletzt wegen seiner fcherbergreifenden Relevanz. Der Siedlungsbau ist nicht nur aus kunsthistorischer oder denkmalpflegerischer Sicht zu betrachten, sondern ist auch fr historische oder gar soziokulturelle Fragestellungen relevant.
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