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Die mediale Hexenverfolgung in Deutschland in der Frühen Neuzeit. Charakteristik, Funktionen und Analyse von Hexenzeitungen und Flugblättern

AUTHOR Anonym; Anonymous
PUBLISHER Grin Verlag (09/20/2021)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe der hier vorliegenden Arbeit wird zu Tage gefördert, dass zwischen einer gesteigerten Wahrnehmung des Hexereiglaubens und der damit verbundenen Angst vor Hexen und dem medialen Wandel, vor allem durch Druckerzeugnisse, eine erkennbare Korrelation besteht. Hinsichtlich dessen ist anzumerken, dass der Hexenglaube in der breiten Bevölkerung zunächst kaum verankert war und somit auch nicht als echte Bedrohung empfunden wurde, sondern hauptsächlich in den Köpfen der geistigen Elite existierte. Erst deren Wissen und Ideen bildeten das Fundament für ausgearbeitete Theoriegebilde. Gerade die Entstehung sowie Weiterentwicklung des Druckes ermöglichten es die bereits bestehenden theoretischen Abhandlungen über die Existenzen von Hexen nun unter das Volk zu bringen. Die frühneuzeitlichen Hexereivorstellungen wurden durch den Aufschwung der neuen medialen Kommunikationsformen und die gleichzeitige Verdichtung des Nachrichtenwesens beeinflusst. Die Medienwirkung hatte sich verändert und erreichte ein breiteres Publikum. Mit ihrer Themenwahl und Gestaltung riefen erstmals verbreitete Medien Nachahmer hervor und prägten die öffentliche Meinungsbildung nachhaltig.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346460790
ISBN-10: 3346460797
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 28
Carton Quantity: 252
Product Dimensions: 5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight: 0.11 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
History | Europe - Medieval
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Laufe der hier vorliegenden Arbeit wird zu Tage gefördert, dass zwischen einer gesteigerten Wahrnehmung des Hexereiglaubens und der damit verbundenen Angst vor Hexen und dem medialen Wandel, vor allem durch Druckerzeugnisse, eine erkennbare Korrelation besteht. Hinsichtlich dessen ist anzumerken, dass der Hexenglaube in der breiten Bevölkerung zunächst kaum verankert war und somit auch nicht als echte Bedrohung empfunden wurde, sondern hauptsächlich in den Köpfen der geistigen Elite existierte. Erst deren Wissen und Ideen bildeten das Fundament für ausgearbeitete Theoriegebilde. Gerade die Entstehung sowie Weiterentwicklung des Druckes ermöglichten es die bereits bestehenden theoretischen Abhandlungen über die Existenzen von Hexen nun unter das Volk zu bringen. Die frühneuzeitlichen Hexereivorstellungen wurden durch den Aufschwung der neuen medialen Kommunikationsformen und die gleichzeitige Verdichtung des Nachrichtenwesens beeinflusst. Die Medienwirkung hatte sich verändert und erreichte ein breiteres Publikum. Mit ihrer Themenwahl und Gestaltung riefen erstmals verbreitete Medien Nachahmer hervor und prägten die öffentliche Meinungsbildung nachhaltig.
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