Identitätsbildung in Hartmanns "Iwein": Identität in mediävistischen Literaturwissenschaften
| AUTHOR | Delzer, Jella |
| PUBLISHER | Grin Verlag (10/25/2021) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medivistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universitt Kiel (Philosophische Fakultt - Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Der Hfische Roman im 12. und 13. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahrzehnten ist die Frage nach Identitt im Mittelalter in der medivistischen Literaturwissenschaft vermehrt ins Zentrum des Forschungsinteresses gerckt, wobei besonders die Identittskonzepte des hfischen Romans Aufmerksamkeit erhalten. Hartmanns zweiter Artusroman "Iwein", der auf der altfranzsischen Vorlage "Yvain" von Chrtien de Troyes basiert, ist im Zusammenhang mit der Identittsbildung des titelgebenden Protagonisten wiederholt Gegenstand der Literaturwissenschaft gewesen. Dennoch ist die Forschung bis dato zu keinem Konsens in der Beurteilung des um 1200 entstandenen hfischen Romans gekommen. Daher ist das Ziel dieser identittsanalytischen Arbeit, zu prfen, ob und zu welchem Grad Iwein am Ende des Epos eine neue sublimierte Identitt aufbaut und annimmt. Um die Identittsmodifikation des Protagonisten nachvollziehen und beurteilen zu knnen, ist eine textnahe Interpretation unabdinglich. Zuvor muss jedoch der Begriff der (fiktionalen) Identitt definiert werden. Des Weiteren werden Identittskonzepte im Mittelalter von Identittskonzepten in der Neuzeit abgegrenzt, um zu verhindern, dass moderne Vorstellungen auf eine vormoderne literarische Figur projiziert werden. Der Gro teil dieser Arbeit widmet sich der identittsanalytischen Interpretation von Hartmanns Werk, welche anhand von drei Identittsgenesen versucht, die Identittsbildung des Protagonisten nachzuvollziehen und zu beurteilen. Besonders im Hinblick auf Iweins Identittsbildung bestehen zwei Forschungspositionen, die entweder fr oder gegen Iweins Erlangen von "gr erer Vollkommenheit" argumentieren. Um einen kurzen Einblick in diese Diskussion zu gewhrleisten, werden an dieser Stelle
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Product Details
ISBN-13:
9783346504050
ISBN-10:
3346504050
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
30
Carton Quantity:
236
Product Dimensions:
5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight:
0.11 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medivistik, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universitt Kiel (Philosophische Fakultt - Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Der Hfische Roman im 12. und 13. Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahrzehnten ist die Frage nach Identitt im Mittelalter in der medivistischen Literaturwissenschaft vermehrt ins Zentrum des Forschungsinteresses gerckt, wobei besonders die Identittskonzepte des hfischen Romans Aufmerksamkeit erhalten. Hartmanns zweiter Artusroman "Iwein", der auf der altfranzsischen Vorlage "Yvain" von Chrtien de Troyes basiert, ist im Zusammenhang mit der Identittsbildung des titelgebenden Protagonisten wiederholt Gegenstand der Literaturwissenschaft gewesen. Dennoch ist die Forschung bis dato zu keinem Konsens in der Beurteilung des um 1200 entstandenen hfischen Romans gekommen. Daher ist das Ziel dieser identittsanalytischen Arbeit, zu prfen, ob und zu welchem Grad Iwein am Ende des Epos eine neue sublimierte Identitt aufbaut und annimmt. Um die Identittsmodifikation des Protagonisten nachvollziehen und beurteilen zu knnen, ist eine textnahe Interpretation unabdinglich. Zuvor muss jedoch der Begriff der (fiktionalen) Identitt definiert werden. Des Weiteren werden Identittskonzepte im Mittelalter von Identittskonzepten in der Neuzeit abgegrenzt, um zu verhindern, dass moderne Vorstellungen auf eine vormoderne literarische Figur projiziert werden. Der Gro teil dieser Arbeit widmet sich der identittsanalytischen Interpretation von Hartmanns Werk, welche anhand von drei Identittsgenesen versucht, die Identittsbildung des Protagonisten nachzuvollziehen und zu beurteilen. Besonders im Hinblick auf Iweins Identittsbildung bestehen zwei Forschungspositionen, die entweder fr oder gegen Iweins Erlangen von "gr erer Vollkommenheit" argumentieren. Um einen kurzen Einblick in diese Diskussion zu gewhrleisten, werden an dieser Stelle
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