Die "Gender Knowledge Gap". Geschlechterunterschiede in der politischen Partizipation
| AUTHOR | Anonymous |
| PUBLISHER | Grin Verlag (10/27/2021) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Das dieser Hausarbeit vorausgegangene Proseminar beschäftigte sich mit der Frage nach geschlechterspezifischen Ungleichheiten in der politischen Partizipation. Um am politischen Prozess einer Gesellschaft partizipieren zu können, ist politisches Wissen notwendig, wie Milner konstatiert. Ohne politisches Wissen sei es nur sehr bedingt, wenn nicht gar unmöglich, politische Vorgänge zu verstehen, eine eigene Meinung herauszubilden und dementsprechend politisch zu handeln. Ein anschauliches Beispiel hierzu ist die Entscheidung bei einer Wahl. Um eine fundierte und begründete Wahlentscheidung zu treffen, müssten Bürger und Bürgerinnen in der Lage sein, das Handeln der aktuellen Regierung zu verstehen und einzuordnen. Darüber hinaus müssten sie sich eine Meinung darüber bilden können, um, im Anschluss an den Meinungsbildungsprozess, zu entscheiden, welche Konsequenzen sie bei der Wahl aus diesen Erkenntnissen zögen. Diesen Prozess bezeichnet Gabriel als "politische Involvierung". Sie wird als notwendig beschrieben, um den Handlungsspielraum der Machthabenden zu begrenzen, das hei t letzten Endes Machtmissbrauch zu verhindern. Die Kontrolle der Herrschenden sei nur durch ein gewisses Ma an politischer Involvierung zu gewährleisten. Ein entscheidendes Merkmal einer Demokratie ist die Gleichgewichtung einer jeden Stimme. Eine ungleiche Verteilung oder Gewichtung der Wähler*innenstimmen wäre als undemokratisch zu bezeichnen. Die ungleiche Verteilung von politischem Wissen kann also die Gleichheit der Bürger*innen in einem demokratischen System ernsthaft bedrohen. Verschiedene empirische Untersuchungen belegen jedoch, dass Männer über mehr politisches Wissen verfügen als Frauen. Dieser empirische Befund verdient ein hohes Ma an Beachtung und liefert Anhaltspunkte für eine nähere, empirische Unt
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Product Details
ISBN-13:
9783346512086
ISBN-10:
3346512088
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
22
Carton Quantity:
322
Product Dimensions:
5.83 x 0.05 x 8.27 inches
Weight:
0.09 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | Women's Studies
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 2,0, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Das dieser Hausarbeit vorausgegangene Proseminar beschäftigte sich mit der Frage nach geschlechterspezifischen Ungleichheiten in der politischen Partizipation. Um am politischen Prozess einer Gesellschaft partizipieren zu können, ist politisches Wissen notwendig, wie Milner konstatiert. Ohne politisches Wissen sei es nur sehr bedingt, wenn nicht gar unmöglich, politische Vorgänge zu verstehen, eine eigene Meinung herauszubilden und dementsprechend politisch zu handeln. Ein anschauliches Beispiel hierzu ist die Entscheidung bei einer Wahl. Um eine fundierte und begründete Wahlentscheidung zu treffen, müssten Bürger und Bürgerinnen in der Lage sein, das Handeln der aktuellen Regierung zu verstehen und einzuordnen. Darüber hinaus müssten sie sich eine Meinung darüber bilden können, um, im Anschluss an den Meinungsbildungsprozess, zu entscheiden, welche Konsequenzen sie bei der Wahl aus diesen Erkenntnissen zögen. Diesen Prozess bezeichnet Gabriel als "politische Involvierung". Sie wird als notwendig beschrieben, um den Handlungsspielraum der Machthabenden zu begrenzen, das hei t letzten Endes Machtmissbrauch zu verhindern. Die Kontrolle der Herrschenden sei nur durch ein gewisses Ma an politischer Involvierung zu gewährleisten. Ein entscheidendes Merkmal einer Demokratie ist die Gleichgewichtung einer jeden Stimme. Eine ungleiche Verteilung oder Gewichtung der Wähler*innenstimmen wäre als undemokratisch zu bezeichnen. Die ungleiche Verteilung von politischem Wissen kann also die Gleichheit der Bürger*innen in einem demokratischen System ernsthaft bedrohen. Verschiedene empirische Untersuchungen belegen jedoch, dass Männer über mehr politisches Wissen verfügen als Frauen. Dieser empirische Befund verdient ein hohes Ma an Beachtung und liefert Anhaltspunkte für eine nähere, empirische Unt
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