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Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit. Eine postkolonial-feministische Perspektive

AUTHOR Anonym; Anonymous
PUBLISHER Grin Verlag (11/22/2021)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Ruhr-Universitt Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die folgende Frage: Welche Parallelen zum (Post-)Kolonialismus erkennen und kritisieren postkoloniale Feminist: innen in der heutigen internationalen Entwicklungszusammenarbeit? Dabei handelt es sich um eine Sekundrforschung, in der bereits vorhandene Literatur untersucht wurde, mit dem Ziel der Beantwortung der Forschungsfrage sowie einen Beitrag zur feministischen Entwicklungsforschung zu leisten. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges leisten Lnder, Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs/NGOs) und andere Akteur: innen Entwicklungszusammenarbeit. Diese findet auf verschiedene Arten und Weisen statt, sei es durch finanzielle Mittel wie Kredite oder durch humanitre Hilfeleistungen nach Katastrophen. Engagierte Menschen aus der ganzen Welt haben eine Kette von Organisationen aufgebaut, die sich gegenseitig fr eine bessere Welt mit weniger Armut und einer kleineren Schere zwischen Arm und Reich untersttzen. Postkoloniale Theoretiker: innen behaupten, dass die heutigen globalen Beziehungen, zu denen auch die Entwicklungszusammenarbeit zhlt, nicht nur ein Erbe, sondern eine Erweiterung des Kolonialismus sind. Lnder des globalen Nordens kontrollieren nicht mehr direkt den Rest der Welt, wie einst zu Zeiten des Kolonialismus, sie kooperieren und profitieren aber weiterhin von den einst kolonisierten Lndern des globalen Sdens. Es wird angenommen, dass die kulturellen und sozialen Traditionen der Lnder des globalen Nordens "entwickelt" sind und dadurch befhigt sind, durch Entwicklungszusammenarbeit Lndern des globalen Sdens zu einer hnlichen Entwicklung zu verhelfen. Vor diesem Hintergrund arbeiten NGOs als eine Form der Entwicklungszusammenarbeit daran, die Auswirkungen von Armut, fehlenden Bildungsmglichkeiten und Zugang zu medizinischer Versorgung zu verbessern. Viele Organisationen mit den
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783346530721
ISBN-10: 3346530728
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 62
Carton Quantity: 114
Product Dimensions: 5.83 x 0.15 x 8.27 inches
Weight: 0.20 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Ruhr-Universitt Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit untersucht die folgende Frage: Welche Parallelen zum (Post-)Kolonialismus erkennen und kritisieren postkoloniale Feminist: innen in der heutigen internationalen Entwicklungszusammenarbeit? Dabei handelt es sich um eine Sekundrforschung, in der bereits vorhandene Literatur untersucht wurde, mit dem Ziel der Beantwortung der Forschungsfrage sowie einen Beitrag zur feministischen Entwicklungsforschung zu leisten. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges leisten Lnder, Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs/NGOs) und andere Akteur: innen Entwicklungszusammenarbeit. Diese findet auf verschiedene Arten und Weisen statt, sei es durch finanzielle Mittel wie Kredite oder durch humanitre Hilfeleistungen nach Katastrophen. Engagierte Menschen aus der ganzen Welt haben eine Kette von Organisationen aufgebaut, die sich gegenseitig fr eine bessere Welt mit weniger Armut und einer kleineren Schere zwischen Arm und Reich untersttzen. Postkoloniale Theoretiker: innen behaupten, dass die heutigen globalen Beziehungen, zu denen auch die Entwicklungszusammenarbeit zhlt, nicht nur ein Erbe, sondern eine Erweiterung des Kolonialismus sind. Lnder des globalen Nordens kontrollieren nicht mehr direkt den Rest der Welt, wie einst zu Zeiten des Kolonialismus, sie kooperieren und profitieren aber weiterhin von den einst kolonisierten Lndern des globalen Sdens. Es wird angenommen, dass die kulturellen und sozialen Traditionen der Lnder des globalen Nordens "entwickelt" sind und dadurch befhigt sind, durch Entwicklungszusammenarbeit Lndern des globalen Sdens zu einer hnlichen Entwicklung zu verhelfen. Vor diesem Hintergrund arbeiten NGOs als eine Form der Entwicklungszusammenarbeit daran, die Auswirkungen von Armut, fehlenden Bildungsmglichkeiten und Zugang zu medizinischer Versorgung zu verbessern. Viele Organisationen mit den
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