Framing-Effekte während der Corona-Pandemie in Deutschland. Sprachgebrauch von Ausgangssperre und Ausgangsbeschränkung in der Medienberichterstattung
| AUTHOR | Hbner, Katharina |
| PUBLISHER | Grin Verlag (01/05/2022) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit fokussiert den Sprachgebrauch von Ausgangssperre und Ausgangsbeschrnkung in der Debatte um die Eindmmungsma nahmen innerhalb der Medienberichterstattung und den daraus resultierenden Frames als potenzielle Einflsse auf den Beschluss der Ausgangs- und Kontaktbeschrnkungen am 22ten Mrz 2020. Welche Rolle spielten sprachliche Frames in der Legitimation der Ma nahmen zur Eindmmung der COVID-19-Pandemie? Noch bevor am 22ten Mrz 2020 von Bund und Lndern Ausgangs- und Kontaktbeschrnkung beschlossen wurden, wurden die Ma nahmen nicht nur von Parteien und Politikerinnen und Politikern, sondern insbesondere auch in der Medienberichterstattung durch einzelne Journalistinnen und Journalisten oder Autorinnen und Autoren debattiert. Whrend die Kontaktsperre oder Kontaktbeschrnkungen erst zu dem Zeitpunkt, als der Beschluss erlassen wurde, hufiger thematisiert zu werden schienen, schienen Ausgangssperre und Ausgangsbeschrnkung bereits als kontrre Spieler einer potenziellen Eindmmungsma nahme abgehandelt zu werden. Folgende Thematik schien dabei besonders im Fokus zu stehen: die Vereinbarkeit einer Ausgangssperre mit dem Grundgesetz und der Demokratie. In einem Artikel auf Zeit Online vom 19ten Mrz 2020 wird beispielsweise folgende Frage gestellt: "Lsst das Grundgesetz die Ma nahme berhaupt zu?". Andere Artikel schienen dagegen den Appell an die Vernunft zu thematisieren, z. B. in folgendem Spiegel-Kommentar: "Die Frage der Ausgangssperre zeigt das: Wollen wir Politiker, die drakonische Ma nahmen verhngen mssen, weil zu viele von uns nicht bereit sind, vernnftig zu sein und sich an die Regeln zu halten?". In einem "Essay ber die Corona-Gesellschaft" hei t es dazu: "Die Vernunftpanik verhindert Debatten. [...] Man kann gegen Ausgangssperren argumentieren und trotzdem kein Massenmrder sein."
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Product Details
ISBN-13:
9783346556844
ISBN-10:
3346556840
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
106
Carton Quantity:
66
Product Dimensions:
5.83 x 0.25 x 8.27 inches
Weight:
0.33 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Social Science | Media Studies
Descriptions, Reviews, Etc.
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit fokussiert den Sprachgebrauch von Ausgangssperre und Ausgangsbeschrnkung in der Debatte um die Eindmmungsma nahmen innerhalb der Medienberichterstattung und den daraus resultierenden Frames als potenzielle Einflsse auf den Beschluss der Ausgangs- und Kontaktbeschrnkungen am 22ten Mrz 2020. Welche Rolle spielten sprachliche Frames in der Legitimation der Ma nahmen zur Eindmmung der COVID-19-Pandemie? Noch bevor am 22ten Mrz 2020 von Bund und Lndern Ausgangs- und Kontaktbeschrnkung beschlossen wurden, wurden die Ma nahmen nicht nur von Parteien und Politikerinnen und Politikern, sondern insbesondere auch in der Medienberichterstattung durch einzelne Journalistinnen und Journalisten oder Autorinnen und Autoren debattiert. Whrend die Kontaktsperre oder Kontaktbeschrnkungen erst zu dem Zeitpunkt, als der Beschluss erlassen wurde, hufiger thematisiert zu werden schienen, schienen Ausgangssperre und Ausgangsbeschrnkung bereits als kontrre Spieler einer potenziellen Eindmmungsma nahme abgehandelt zu werden. Folgende Thematik schien dabei besonders im Fokus zu stehen: die Vereinbarkeit einer Ausgangssperre mit dem Grundgesetz und der Demokratie. In einem Artikel auf Zeit Online vom 19ten Mrz 2020 wird beispielsweise folgende Frage gestellt: "Lsst das Grundgesetz die Ma nahme berhaupt zu?". Andere Artikel schienen dagegen den Appell an die Vernunft zu thematisieren, z. B. in folgendem Spiegel-Kommentar: "Die Frage der Ausgangssperre zeigt das: Wollen wir Politiker, die drakonische Ma nahmen verhngen mssen, weil zu viele von uns nicht bereit sind, vernnftig zu sein und sich an die Regeln zu halten?". In einem "Essay ber die Corona-Gesellschaft" hei t es dazu: "Die Vernunftpanik verhindert Debatten. [...] Man kann gegen Ausgangssperren argumentieren und trotzdem kein Massenmrder sein."
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