Mensch sein ohne Ideal? Eine Betrachtung des Humanitätsbegriffs in Goethes Schauspiel "Iphigenie auf Tauris"
| AUTHOR | Anonym; Von Meding, Frieda; Anonymous |
| PUBLISHER | Grin Verlag (07/11/2022) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Iphigenie-Mythos wurde durch die gesamte Kulturgeschichte hindurch immer wieder zum Gegenstand von Kunst und Literatur. Das Goethesche Drama "Iphigenie auf Tauris" erlangte besondere Berhmtheit und bildet in seiner 1786 erschienenen, finalen Versfassung die explizite Textgrundlage fr diese Arbeit. Eine Zsur in dieser Auffassung stellt der Aufsatz von Arthur Henkel dar, in dem er von der Darstellung Iphigenies als Figuration reiner Menschlichkeit abrckt und betont, dass es sich bei der Postulierung dieses Ideals um eine einseitige Betrachtung handele. Infolgedessen betrachtete die Forschung das Stck verstrkt von einem dekonstruktivistischen Standpunkt aus, demzufolge das Abgewertete im Humanittsbegriff bestimmend bleibe. Es wurde herausgestellt, dass das Drama von Inkonsistenzen und Widersprchlichkeiten durchzogen ist, die das Drama dem Anspruch eines vollendeten Humanittsideals nicht gerecht werden lassen. In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, die beiden diametral entgegengesetzten Richtungen zu synthetisieren. Das Humanittskonzept soll nicht demontiert, sondern vielmehr um das Verstndnis erweitert werden, dass das Widersprchliche und Tadelnswrdige eine Facette des Menschlichen darstellt und der Begriff der Humanitt erst in der Anerkennung seiner "Brchigkeit" seine volle Bedeutung erhlt.
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Product Details
ISBN-13:
9783346656971
ISBN-10:
3346656977
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
26
Carton Quantity:
272
Product Dimensions:
5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight:
0.10 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,7, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Iphigenie-Mythos wurde durch die gesamte Kulturgeschichte hindurch immer wieder zum Gegenstand von Kunst und Literatur. Das Goethesche Drama "Iphigenie auf Tauris" erlangte besondere Berhmtheit und bildet in seiner 1786 erschienenen, finalen Versfassung die explizite Textgrundlage fr diese Arbeit. Eine Zsur in dieser Auffassung stellt der Aufsatz von Arthur Henkel dar, in dem er von der Darstellung Iphigenies als Figuration reiner Menschlichkeit abrckt und betont, dass es sich bei der Postulierung dieses Ideals um eine einseitige Betrachtung handele. Infolgedessen betrachtete die Forschung das Stck verstrkt von einem dekonstruktivistischen Standpunkt aus, demzufolge das Abgewertete im Humanittsbegriff bestimmend bleibe. Es wurde herausgestellt, dass das Drama von Inkonsistenzen und Widersprchlichkeiten durchzogen ist, die das Drama dem Anspruch eines vollendeten Humanittsideals nicht gerecht werden lassen. In dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, die beiden diametral entgegengesetzten Richtungen zu synthetisieren. Das Humanittskonzept soll nicht demontiert, sondern vielmehr um das Verstndnis erweitert werden, dass das Widersprchliche und Tadelnswrdige eine Facette des Menschlichen darstellt und der Begriff der Humanitt erst in der Anerkennung seiner "Brchigkeit" seine volle Bedeutung erhlt.
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