Schulervereine: Selbstverwaltung in Den Franckeschen Stiftungen (1843-1945)
| AUTHOR | Watermann, Daniel |
| PUBLISHER | Harrassowitz (07/09/2025) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Schulervereine um 1900 sind in der neueren Forschung bisher kaum in den Blick genommen worden. Dabei entstanden Schulervereine an fast jeder hoheren Schule fur Jungen und auch an den Schulen fur Madchen. Konzeptionell wurden sie zunehmend als Teil einer "Selbstverwaltung" der Schulerinnen und Schuler verstanden. Daniel Watermann widmet sich in seiner Pionierstudie den Schulervereinen als Form jugendlicher Selbstorganisation, die in der bisher vor allem auf die Jugendbewegung konzentrierten Forschungsliteratur keine Beachtung gefunden hat. Ausgehend von einer umfangreichen Darlegung der zeitgenossischen bildungspolitischen und padagogischen Debatten um verbotene Schulerverbindungen und die als positives Gegenmodell verstandenen Schulervereine werden die Vereine der Franckeschen Stiftungen als Fallbeispiele untersucht. In den Stiftungen entstand ein ungemein reichhaltiges Schulervereinswesen - beginnend mit der Grundung des Schulergesangvereins "Loreley" 1843. Fast ein Jahrhundert lang pragten die Vereine den schulischen Alltag erheblich mit. Dabei agierten die Schulervereine zwar im Rahmen begrenzter Spielraume, konnten aber zugleich eine nicht unerhebliche Fulle von Autonomie und Privilegien geltend machen. Watermann beleuchtet die faszinierenden Spannungsfelder, in denen sich die Schulervereine bewegten - zwischen Kontrolle und Autonomie, Disziplinierung und individueller Entfaltung, Nachteilen fur Madchen und Freiraumen fur Jungen sowie einer Existenz mit wechselnden Herausforderungen in drei politischen Systemen.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783447123549
ISBN-10:
3447123540
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
332
Carton Quantity:
1
Weight:
1.15 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Education | History
Education | Europe - Germany
Descriptions, Reviews, Etc.
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Schulervereine um 1900 sind in der neueren Forschung bisher kaum in den Blick genommen worden. Dabei entstanden Schulervereine an fast jeder hoheren Schule fur Jungen und auch an den Schulen fur Madchen. Konzeptionell wurden sie zunehmend als Teil einer "Selbstverwaltung" der Schulerinnen und Schuler verstanden. Daniel Watermann widmet sich in seiner Pionierstudie den Schulervereinen als Form jugendlicher Selbstorganisation, die in der bisher vor allem auf die Jugendbewegung konzentrierten Forschungsliteratur keine Beachtung gefunden hat. Ausgehend von einer umfangreichen Darlegung der zeitgenossischen bildungspolitischen und padagogischen Debatten um verbotene Schulerverbindungen und die als positives Gegenmodell verstandenen Schulervereine werden die Vereine der Franckeschen Stiftungen als Fallbeispiele untersucht. In den Stiftungen entstand ein ungemein reichhaltiges Schulervereinswesen - beginnend mit der Grundung des Schulergesangvereins "Loreley" 1843. Fast ein Jahrhundert lang pragten die Vereine den schulischen Alltag erheblich mit. Dabei agierten die Schulervereine zwar im Rahmen begrenzter Spielraume, konnten aber zugleich eine nicht unerhebliche Fulle von Autonomie und Privilegien geltend machen. Watermann beleuchtet die faszinierenden Spannungsfelder, in denen sich die Schulervereine bewegten - zwischen Kontrolle und Autonomie, Disziplinierung und individueller Entfaltung, Nachteilen fur Madchen und Freiraumen fur Jungen sowie einer Existenz mit wechselnden Herausforderungen in drei politischen Systemen.
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