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Pragmatik der Literaturinterpretation

AUTHOR Zabka, Thomas
PUBLISHER de Gruyter (11/16/2005)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description

Was tun Menschen, wenn sie Literatur interpretieren? Welche Textbestandteile wählen sie aus, welches Wissen schreiben sie Texten als Bedeutung zu, welche Art des Bedeutens (Wörtlichkeit, Symbolik, Allegorik usw.) unterstellen sie? Und was tun Menschen, indem sie Literatur interpretieren? Legen sie ihr Textverstehen dar? Erklären sie Textbedeutungen? Präsentieren sie eine zur Interpretation verwendete Theorie? Sprechen sie indirekte Wertungen oder Appelle aus? Stellen sie sich als Vertreter einer Interpretations-Schule dar? - Welche dieser Funktionen kann wissenschaftliches Interpretieren haben, welche darf es haben? Erhebt es den Anspruch, wahre Aussagen über seinen Gegenstand zu erzeugen? Lässt es sich an diesem Anspruch kritisch messen?

Solche Fragen werden im ersten, theoretischen Kapitel der Studie erörtert. Das dabei entwickelte begriffliche Instrumentarium ermöglicht es, Interpretationen unterschiedlicher Provenienz vorurteilsfrei, aber kritisch zu analysieren. Das zweite Kapitel ist die Probe aufs Exempel: Das Instrumentarium wird angewendet auf sechs Interpretationen von Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften (1809). Die Reihe beginnt bei Walter Benjamins berühmtem Essay von 1922 und reicht bis zu neueren Arbeiten aus dem Umfeld der Dekonstruktion. Den Schluss der Untersuchung bildet ein Vademecum der Interpretationskritik: "Maximen für Reflexionen".

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783484220669
ISBN-10: 348422066X
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 290
Carton Quantity: 24
Product Dimensions: 5.50 x 0.66 x 8.25 inches
Weight: 0.80 pound(s)
Feature Codes: Bibliography
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Literary Criticism | European - German
Literary Criticism | General
Literary Criticism | Semiotics & Theory
Grade Level: College Freshman - College Senior
Library of Congress Control Number: 2006374347
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Was tun Menschen, wenn sie Literatur interpretieren? Welche Textbestandteile wählen sie aus, welches Wissen schreiben sie Texten als Bedeutung zu, welche Art des Bedeutens (Wörtlichkeit, Symbolik, Allegorik usw.) unterstellen sie? Und was tun Menschen, indem sie Literatur interpretieren? Legen sie ihr Textverstehen dar? Erklären sie Textbedeutungen? Präsentieren sie eine zur Interpretation verwendete Theorie? Sprechen sie indirekte Wertungen oder Appelle aus? Stellen sie sich als Vertreter einer Interpretations-Schule dar? - Welche dieser Funktionen kann wissenschaftliches Interpretieren haben, welche darf es haben? Erhebt es den Anspruch, wahre Aussagen über seinen Gegenstand zu erzeugen? Lässt es sich an diesem Anspruch kritisch messen?

Solche Fragen werden im ersten, theoretischen Kapitel der Studie erörtert. Das dabei entwickelte begriffliche Instrumentarium ermöglicht es, Interpretationen unterschiedlicher Provenienz vorurteilsfrei, aber kritisch zu analysieren. Das zweite Kapitel ist die Probe aufs Exempel: Das Instrumentarium wird angewendet auf sechs Interpretationen von Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften (1809). Die Reihe beginnt bei Walter Benjamins berühmtem Essay von 1922 und reicht bis zu neueren Arbeiten aus dem Umfeld der Dekonstruktion. Den Schluss der Untersuchung bildet ein Vademecum der Interpretationskritik: "Maximen für Reflexionen".

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