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Symbola Et Emblemata Tam Moralia Quam Sacra

AUTHOR Hea, Gilbert; Hea, Gilbert; Hea, Gilbert et al.
PUBLISHER de Gruyter (04/29/2009)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Joachim Camerarius d. J. (1534-1598), der Nürnberger Mediziner und Botaniker, stand mit vielen Vertretern seiner Fachgebiete in gelehrtem Briefverkehr und pflegte als Lutheraner auch mit katholischen und (krypto-)calvinistischen Gelehrten den Gedankenaustausch. In seinem vierbändig, 1595-1605 erschienenen Emblemwerk ging er von seinen reichen empirischen Erfahrungen in der Biologie aus. Es machte ihn zu einer europäischen Autorität in der Emblematik. Etwa zeitgleich begann er, eine konkurrierende Konzeption emblematischer Weltdeutung zu verwirklichen: In den hier erstmals edierten, 1587 abgeschlossenen Emblemen, die ebenfalls vorwiegend von Pflanzen und Tieren ausgehen, legt Camerarius eine moralisch-religiöse Weltdeutung vor, in die neben älteren Traditionen auch Vorgaben der Impresenkunst integriert werden und Reflexe zeitgenössischer konfessioneller Auseinandersetzungen sichtbar werden. Als Adressat des Widmungsfragments konnte der junge humanistisch geprägte Bamberger Bischof Ernst von Mengersdorf identifiziert werden. Im Kommentar wird jetzt der Versuch unternommen, Traditionen, Intentionen und erzielte Wirkungen - in Literatur und bildender (speziell Medaillen-)Kunst - nachzuweisen. Damit wird diese früheste gro e Emblemhandschrift, die zugleich eines der ersten von einem deutschen Autor verfassten Emblemwerke ist, der Erforschung der vom Späthumanismus getragenen emblematischen Weltdeutungen zugänglich gemacht.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783484280540
ISBN-10: 3484280549
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: Latin
More Product Details
Page Count: 661
Carton Quantity: 10
Product Dimensions: 6.00 x 1.63 x 9.00 inches
Weight: 2.51 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Literary Criticism | European - German
Literary Criticism | Ancient Languages (see also Latin)
Literary Criticism | General
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 480
Library of Congress Control Number: 2009461462
Descriptions, Reviews, Etc.
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Joachim Camerarius d. J. (1534-1598), der Nürnberger Mediziner und Botaniker, stand mit vielen Vertretern seiner Fachgebiete in gelehrtem Briefverkehr und pflegte als Lutheraner auch mit katholischen und (krypto-)calvinistischen Gelehrten den Gedankenaustausch. In seinem vierbändig, 1595-1605 erschienenen Emblemwerk ging er von seinen reichen empirischen Erfahrungen in der Biologie aus. Es machte ihn zu einer europäischen Autorität in der Emblematik. Etwa zeitgleich begann er, eine konkurrierende Konzeption emblematischer Weltdeutung zu verwirklichen: In den hier erstmals edierten, 1587 abgeschlossenen Emblemen, die ebenfalls vorwiegend von Pflanzen und Tieren ausgehen, legt Camerarius eine moralisch-religiöse Weltdeutung vor, in die neben älteren Traditionen auch Vorgaben der Impresenkunst integriert werden und Reflexe zeitgenössischer konfessioneller Auseinandersetzungen sichtbar werden. Als Adressat des Widmungsfragments konnte der junge humanistisch geprägte Bamberger Bischof Ernst von Mengersdorf identifiziert werden. Im Kommentar wird jetzt der Versuch unternommen, Traditionen, Intentionen und erzielte Wirkungen - in Literatur und bildender (speziell Medaillen-)Kunst - nachzuweisen. Damit wird diese früheste gro e Emblemhandschrift, die zugleich eines der ersten von einem deutschen Autor verfassten Emblemwerke ist, der Erforschung der vom Späthumanismus getragenen emblematischen Weltdeutungen zugänglich gemacht.

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