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Zwischen Dialekt und Standard

AUTHOR Huesmann, Anette
PUBLISHER de Gruyter (09/02/1998)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Diese Arbeit ist eine soziolinguistische Analyse des Hochdeutschen auf der Basis einer empirischen Untersuchung. Vor der Befragung war eine Definition des Hochdeutschen entwickelt worden, die empirisch umsetzbar sein mu te. Mit einem Fragebogen wurden 2218 Hochdeutschsprechende in sechs Klein- und sechs Gro städten Deutschlands befragt. Einfache Auszählungen ergaben, wieviele der Befragten neben Hochdeutsch auch Regionalsprache oder Dialekt sprechen, welche sozialen Merkmale sie aufweisen und welche Einstellungen sie zum Dialekt und zum Hochdeutschen haben. Komplexere statistische Verfahren ermittelten den Einflu der Sprachkompetenz auf die Spracheinstellung, au erdem die Bedeutung des Heimatortes für die Dialektkompetenz und insbesondere den Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und sozialen Merkmalen. In Einzelschritten lie en sich Sozialdaten auf Einflu bereiche reduzieren, so da dahinterstehende Faktoren sichtbar wurden. Die individuelle Sprachkompetenz in der Mischung aus Hochdeutsch, Regionalsprache und Dialekt ist nicht auf Einzelmerkmale wie Dialektgebiet oder soziale Schicht zurückzuführen, sondern beruht auf einer Reihe von Faktoren, deren gegenseitige Beeinflussung in einem Faktorenbündel beschreibbar sind. Es zeigte sich, da in der Sprachgeschichte des Hochdeutschen dieselben Faktoren wirksam waren, die noch heute für die sozialen Strukturen der Sprachgemeinschaft von Bedeutung sind.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783484311992
ISBN-10: 3484311991
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 302
Carton Quantity: 24
Product Dimensions: 6.14 x 0.69 x 9.21 inches
Weight: 1.33 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | Linguistics - Sociolinguistics
Language Arts & Disciplines | German
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Diese Arbeit ist eine soziolinguistische Analyse des Hochdeutschen auf der Basis einer empirischen Untersuchung. Vor der Befragung war eine Definition des Hochdeutschen entwickelt worden, die empirisch umsetzbar sein mu te. Mit einem Fragebogen wurden 2218 Hochdeutschsprechende in sechs Klein- und sechs Gro städten Deutschlands befragt. Einfache Auszählungen ergaben, wieviele der Befragten neben Hochdeutsch auch Regionalsprache oder Dialekt sprechen, welche sozialen Merkmale sie aufweisen und welche Einstellungen sie zum Dialekt und zum Hochdeutschen haben. Komplexere statistische Verfahren ermittelten den Einflu der Sprachkompetenz auf die Spracheinstellung, au erdem die Bedeutung des Heimatortes für die Dialektkompetenz und insbesondere den Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und sozialen Merkmalen. In Einzelschritten lie en sich Sozialdaten auf Einflu bereiche reduzieren, so da dahinterstehende Faktoren sichtbar wurden. Die individuelle Sprachkompetenz in der Mischung aus Hochdeutsch, Regionalsprache und Dialekt ist nicht auf Einzelmerkmale wie Dialektgebiet oder soziale Schicht zurückzuführen, sondern beruht auf einer Reihe von Faktoren, deren gegenseitige Beeinflussung in einem Faktorenbündel beschreibbar sind. Es zeigte sich, da in der Sprachgeschichte des Hochdeutschen dieselben Faktoren wirksam waren, die noch heute für die sozialen Strukturen der Sprachgemeinschaft von Bedeutung sind.

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