Streitbare Ästhetik
| AUTHOR | Wolf, Norbert Christian |
| PUBLISHER | de Gruyter (03/29/2001) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Die Studie bemht sich um eine genaue Rekonstruktion des sthetischen Denkens Goethes von den frhesten u erungen bis zu den Ergebnissen der italienischen Reise. Dieses Untersuchungsgebiet ist insbesondere deshalb von gro em transdisziplinrem Interesse, als sich hier schon sehr frh Tendenzen zur Autonomisierung der Knste und zur theoretischen Reflexion dieses Prozesses abzeichnen. Darber hinaus stellen die lakonischen, genialisch-rhapsodischen oder manifestartig verknappten Essays Goethes auch in formaler Hinsicht ein Spezifikum dar: Sie thematisieren und reflektieren ihren theoretischen Gehalt selbst in ihrer textuellen Performanz. In methodischer Anlehnung an Pierre Bourdieus Theorie des literarischen Feldes unternimmt der Verfasser eingngige intertextuelle Mikroanalysen paradigmatischer und programmatischer theoretischer Schriften ( Zum Schkespears Tag , Von deutscher Baukunst , Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl ) und bercksichtigt dabei erstmals auf systematische Weise sowohl die unmittelbaren Entstehungsumstnde und knstlerischen Bezugspunkte als auch v.a. die epistemologischen und ideengeschichtlichen Voraussetzungen im bernationalen europischen Kontext. Ein Ergebnis der Studie ist die genauere Differenzierung zwischen Kontinuitten und Diskontinuitten im sthetischen Denken Goethes auf epistemologischem und auf kognitivem Niveau. Des weiteren wird die kultursoziologische und diskurshistorische Funktionalitt zahlreicher Phnomene in den Blick genommen. Die Spezifik wie auch die Exemplaritt des (hufig geringgeschtzten) nicht-systematischen "sthetikers" Goethe knnen somit vor einem erweiterten Horizont neu diskutiert werden.
Die Studie bemht sich um eine genaue Rekonstruktion des sthetischen Denkens Goethes von den frhesten u erungen bis zu den Ergebnissen der italienischen Reise. Dieses Untersuchungsgebiet ist insbesondere deshalb von gro em transdisziplinrem Interesse, als sich hier schon sehr frh Tendenzen zur Autonomisierung der Knste und zur theoretischen Reflexion dieses Prozesses abzeichnen. Darber hinaus stellen die lakonischen, genialisch-rhapsodischen oder manifestartig verknappten Essays Goethes auch in formaler Hinsicht ein Spezifikum dar: Sie thematisieren und reflektieren ihren theoretischen Gehalt selbst in ihrer textuellen Performanz. In methodischer Anlehnung an Pierre Bourdieus Theorie des literarischen Feldes unternimmt der Verfasser eingngige intertextuelle Mikroanalysen paradigmatischer und programmatischer theoretischer Schriften ( Zum Schkespears Tag , Von deutscher Baukunst , Einfache Nachahmung der Natur, Manier, Styl ) und bercksichtigt dabei erstmals auf systematische Weise sowohl die unmittelbaren Entstehungsumstnde und knstlerischen Bezugspunkte als auch v.a. die epistemologischen und ideengeschichtlichen Voraussetzungen im bernationalen europischen Kontext. Ein Ergebnis der Studie ist die genauere Differenzierung zwischen Kontinuitten und Diskontinuitten im sthetischen Denken Goethes auf epistemologischem und auf kognitivem Niveau. Des weiteren wird die kultursoziologische und diskurshistorische Funktionalitt zahlreicher Phnomene in den Blick genommen. Die Spezifik wie auch die Exemplaritt des (hufig geringgeschtzten) nicht-systematischen "sthetikers" Goethe knnen somit vor einem erweiterten Horizont neu diskutiert werden.
