Back to Search

Namengebung und Namenverhalten im Spanien der 70er Jahre

AUTHOR Hafner, Ute
PUBLISHER de Gruyter (03/12/2004)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description

Die Untersuchung der Veränderungen der offiziellen spanischen Vornamengebung in der Nach-Franco-Ära basiert auf einer indirekten Befragung von 20.000 Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 1968-1982. Der Fragebogenrücklauf beläuft sich auf ein Drittel, sprich rund 7.000 Rückantworten.

Vor dem Hintergrund des in den 70er Jahren neu gefa ten spanischen Vornamenrechts wird geprüft, ob die Namengebung weiterhin traditionellen Mustern folgt, der Name María bei Beilegung auf Devotion beruht, oder vielmehr ein Verlegenheitsname oder Automatismus ist, die vielen Advokationsnamen Namenmoden ausbilden, in den neu geschaffenen Autonomien (Baskenland sowie angrenzende Gebiete; Katalonien, die Balearen und Valencia sowie Galicien) die Namenwahl zusehends regional gefärbt ist, und ob der Vornamenschatz sich internationalisiert, nebst den sich daraus ergebenden gesamtgesellschaftlichen Implikationen.

Einen zweiten Schwerpunkt bildet die inoffizielle Namengebung: Ruf-, Kose- und Übernamen. Ruf- und Kosenamen können formal auf Suffigierung beruhende Namenerweiterungen sein. Namenverkürzungen gehen entweder auf morphologische Mechanismen (Apokope, Aphärese oder Synkope sowie Kombinationen daraus) zurück und/oder basieren auf phonologischen Veränderungen, die sich aus dem noch rudimentär ausgebildeten phonematischen Apparat eines Kleinkindes ergeben. Die Übernamen erfahren eine formal-intensionale Klassifizierung.

Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783484555211
ISBN-10: 3484555211
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 267
Carton Quantity: 16
Product Dimensions: 6.69 x 0.57 x 9.61 inches
Weight: 0.96 pound(s)
Feature Codes: Bibliography, Maps, Illustrated
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | Linguistics - General
Language Arts & Disciplines | Baby Names
Language Arts & Disciplines | Spanish
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Dewey Decimal: 929.440
Library of Congress Control Number: 2004425089
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Die Untersuchung der Veränderungen der offiziellen spanischen Vornamengebung in der Nach-Franco-Ära basiert auf einer indirekten Befragung von 20.000 Jugendlichen der Geburtsjahrgänge 1968-1982. Der Fragebogenrücklauf beläuft sich auf ein Drittel, sprich rund 7.000 Rückantworten.

Vor dem Hintergrund des in den 70er Jahren neu gefa ten spanischen Vornamenrechts wird geprüft, ob die Namengebung weiterhin traditionellen Mustern folgt, der Name María bei Beilegung auf Devotion beruht, oder vielmehr ein Verlegenheitsname oder Automatismus ist, die vielen Advokationsnamen Namenmoden ausbilden, in den neu geschaffenen Autonomien (Baskenland sowie angrenzende Gebiete; Katalonien, die Balearen und Valencia sowie Galicien) die Namenwahl zusehends regional gefärbt ist, und ob der Vornamenschatz sich internationalisiert, nebst den sich daraus ergebenden gesamtgesellschaftlichen Implikationen.

Einen zweiten Schwerpunkt bildet die inoffizielle Namengebung: Ruf-, Kose- und Übernamen. Ruf- und Kosenamen können formal auf Suffigierung beruhende Namenerweiterungen sein. Namenverkürzungen gehen entweder auf morphologische Mechanismen (Apokope, Aphärese oder Synkope sowie Kombinationen daraus) zurück und/oder basieren auf phonologischen Veränderungen, die sich aus dem noch rudimentär ausgebildeten phonematischen Apparat eines Kleinkindes ergeben. Die Übernamen erfahren eine formal-intensionale Klassifizierung.

Show More
List Price $252.00
Your Price  $249.48
Paperback