ROM Und Der Römische Adel in Der Späten Stauferzeit
| AUTHOR | Thumser, Matthias |
| PUBLISHER | de Gruyter (05/24/1995) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Um die Wende zum 13. Jahrhundert erfolgte an der sozialen Spitze der r mischen Bev lkerung ein umfassendes Revirement, ein gesellschaftlicher Umbruch, in dem praktisch nichts beim Alten belassen wurde. Die bis dahin dominierenden Geschlechter mu ten weitgehend zur cktreten. F r sie kam eine neue Gruppe von Familien, unter ihnen die Orsini, die Conti und die Annibaldi, etwas sp ter auch die Savelli und die Colonna. Sie sollten die Geschichte Roms das ganze Sp tmittelalter hindurch und noch weit dar ber hinaus entscheidend mitbestimmen. Die Entstehung dieses neuen Adels, die naturgem mit einem tiefgreifenden sozialen Wandel und hoher sozialer Mobilit t verbunden war, ist ein wesentlicher Gegenstand des Buches.
Die Vorgehensweise der Abhandlung ist zweigleisig. Der zeitliche Rahmen wird von den Eckdaten 1191 und 1268 abgesteckt. Ein erster Hauptteil widmet sich vornehmlich dem r mischen Adel in seiner Zusammensetzung. Im Zentrum stehen hier unterschiedlich ausf hrliche genealogische und prosopographische Abrisse der Geschichte von 42 adligen oder adels hnlichen Familien und Verwandtschaftsgruppen. In einem zweiten, chronologisch ausgerichteten Hauptteil werden die politischen Entwicklungen in Rom unter dem Leitgedanken der adligen Vorherrschaft detailliert beschrieben und dabei die politischen Grundhaltungen im r mischen Adel, auch in ihrer Abh ngigkeit von den sozialen Prozessen, aufgezeigt. Dem Kr ftedreieck von r mischem Adel, Papsttum und Kaisertum kommt in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu.
Um die Wende zum 13. Jahrhundert erfolgte an der sozialen Spitze der r mischen Bev lkerung ein umfassendes Revirement, ein gesellschaftlicher Umbruch, in dem praktisch nichts beim Alten belassen wurde. Die bis dahin dominierenden Geschlechter mu ten weitgehend zur cktreten. F r sie kam eine neue Gruppe von Familien, unter ihnen die Orsini, die Conti und die Annibaldi, etwas sp ter auch die Savelli und die Colonna. Sie sollten die Geschichte Roms das ganze Sp tmittelalter hindurch und noch weit dar ber hinaus entscheidend mitbestimmen. Die Entstehung dieses neuen Adels, die naturgem mit einem tiefgreifenden sozialen Wandel und hoher sozialer Mobilit t verbunden war, ist ein wesentlicher Gegenstand des Buches.
Die Vorgehensweise der Abhandlung ist zweigleisig. Der zeitliche Rahmen wird von den Eckdaten 1191 und 1268 abgesteckt. Ein erster Hauptteil widmet sich vornehmlich dem r mischen Adel in seiner Zusammensetzung. Im Zentrum stehen hier unterschiedlich ausf hrliche genealogische und prosopographische Abrisse der Geschichte von 42 adligen oder adels hnlichen Familien und Verwandtschaftsgruppen. In einem zweiten, chronologisch ausgerichteten Hauptteil werden die politischen Entwicklungen in Rom unter dem Leitgedanken der adligen Vorherrschaft detailliert beschrieben und dabei die politischen Grundhaltungen im r mischen Adel, auch in ihrer Abh ngigkeit von den sozialen Prozessen, aufgezeigt. Dem Kr ftedreieck von r mischem Adel, Papsttum und Kaisertum kommt in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung zu.
