Die Crône Heinrichs Von Dem Türlîn: Form-Erfahrung Und Konzeption Eines Späten Artusromans
| AUTHOR | Bleumer, Hartmut |
| PUBLISHER | de Gruyter (01/28/1998) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Die ungewhnliche sthetische Qualitt der "Crne" wirft immer noch erhebliche Verstndnisprobleme auf: Heinrichs Roman ist durch seine Handlungsfhrung, sein widersprchliches Verhltnis zur Gattungstradition und durch seine bisweilen eigenwillige Bildlichkeit von einer irritierenden und oft genug komischen Wirkung. Hier findet die Interpretation ihren Ansatzpunkt, die darauf zielt, im hermeneutischen Verfahren die Eigenart der sthetischen Erfahrung auf ihre formalen Grundlagen zurckzufhren. Das dazu ntige Beschreibungsmodell liefern die Poetiken der Gattungstradition. Ausgegangen wird von den Denkmustern, durch die sich die Formen der frheren Artusromane aus- bzw. dem Rezipienten einprgen. In der textnahen Strukturanalyse erweist sich die "Crne" formal als konsequente Weiterentwicklung der lteren Vorgaben. Die Erzhlweise des Textes beruht letztlich darauf, da sich das Krfteverhltnis der traditionellen Denkschemata verschiebt, und dies l t innerhalb der Handlungslogik jene aufflligen, irritierenden oder komischen Effekte entstehen. Dadurch bleibt es auch in der "Crne" bei einem Verfahren der strukturellen Sinnkonstitution, dessen Mglichkeiten besonders in der zweiten Texthlfte sukzessive erweitert werden. Im Dialog mit der Romantradition geht es darum, das prekre Verhltnis von Minne und ritterlicher Tat herauszustellen und schlie lich einer widerspruchsfreien Lsung zuzufhren, die als Grundlage ritterlicher Tugend dienen kann.
Die ungewhnliche sthetische Qualitt der "Crne" wirft immer noch erhebliche Verstndnisprobleme auf: Heinrichs Roman ist durch seine Handlungsfhrung, sein widersprchliches Verhltnis zur Gattungstradition und durch seine bisweilen eigenwillige Bildlichkeit von einer irritierenden und oft genug komischen Wirkung. Hier findet die Interpretation ihren Ansatzpunkt, die darauf zielt, im hermeneutischen Verfahren die Eigenart der sthetischen Erfahrung auf ihre formalen Grundlagen zurckzufhren. Das dazu ntige Beschreibungsmodell liefern die Poetiken der Gattungstradition. Ausgegangen wird von den Denkmustern, durch die sich die Formen der frheren Artusromane aus- bzw. dem Rezipienten einprgen. In der textnahen Strukturanalyse erweist sich die "Crne" formal als konsequente Weiterentwicklung der lteren Vorgaben. Die Erzhlweise des Textes beruht letztlich darauf, da sich das Krfteverhltnis der traditionellen Denkschemata verschiebt, und dies l t innerhalb der Handlungslogik jene aufflligen, irritierenden oder komischen Effekte entstehen. Dadurch bleibt es auch in der "Crne" bei einem Verfahren der strukturellen Sinnkonstitution, dessen Mglichkeiten besonders in der zweiten Texthlfte sukzessive erweitert werden. Im Dialog mit der Romantradition geht es darum, das prekre Verhltnis von Minne und ritterlicher Tat herauszustellen und schlie lich einer widerspruchsfreien Lsung zuzufhren, die als Grundlage ritterlicher Tugend dienen kann.
