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Ein Netz Von Schulden: Schuldbeziehungen Und Gerichtsnutzung Im Spatmittelalterlichen Basel

AUTHOR Hitz, Benjamin
PUBLISHER Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH (08/23/2022)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description
Der Alltag in einer spatmittelalterlichen Stadt wie Basel war von Schulden gepragt: Kleinkredite und Borgkaufe hielten die Wirtschaft in Schwung, Rentenkaufe ermoglichten langfristige Geldanlagen. Schuldverhaltnisse verbanden Menschen aus der Stadt, aus dem Umland und auch aus grosserer Distanz in ganz unterschiedlichen Konstellationen. Als wichtige Institution zum Verhandeln von ausstehenden Schulden aller Art erwies sich das Schultheissengericht. Hier konnten Glaubigerinnen und Glaubiger Zahlungsversprechen erwirken, Beschlagnahmungen androhen und Schulden einklagen. Benjamin Hitz untersucht die Entstehung von Schulden in ihrem sozialen Kontext und beschreibt den Einfluss von Faktoren wie Geschlecht, Herkunft und Vermogenslage der Beteiligten ebenso wie die Nutzung des Gerichts durch verschiedene Personengruppen. Qualitative, an Microstoria und historischer Praxeologie angelehnte Ansatze verbinden sich mit quantitativen Netzwerkanalysen zu einem Gesamtbild der Basler Schuldenwirtschaft, die vielen die Teilnahme an der stadtischen Okonomie ermoglichte, sie aber auch in existentielle Schwierigkeiten bringen konnte.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783515132756
ISBN-10: 3515132759
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
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Page Count: 445
Carton Quantity: 1
Product Dimensions: 7.10 x 1.20 x 9.60 inches
Weight: 1.98 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Business & Economics | Economic History
Business & Economics | Europe - Medieval
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Der Alltag in einer spatmittelalterlichen Stadt wie Basel war von Schulden gepragt: Kleinkredite und Borgkaufe hielten die Wirtschaft in Schwung, Rentenkaufe ermoglichten langfristige Geldanlagen. Schuldverhaltnisse verbanden Menschen aus der Stadt, aus dem Umland und auch aus grosserer Distanz in ganz unterschiedlichen Konstellationen. Als wichtige Institution zum Verhandeln von ausstehenden Schulden aller Art erwies sich das Schultheissengericht. Hier konnten Glaubigerinnen und Glaubiger Zahlungsversprechen erwirken, Beschlagnahmungen androhen und Schulden einklagen. Benjamin Hitz untersucht die Entstehung von Schulden in ihrem sozialen Kontext und beschreibt den Einfluss von Faktoren wie Geschlecht, Herkunft und Vermogenslage der Beteiligten ebenso wie die Nutzung des Gerichts durch verschiedene Personengruppen. Qualitative, an Microstoria und historischer Praxeologie angelehnte Ansatze verbinden sich mit quantitativen Netzwerkanalysen zu einem Gesamtbild der Basler Schuldenwirtschaft, die vielen die Teilnahme an der stadtischen Okonomie ermoglichte, sie aber auch in existentielle Schwierigkeiten bringen konnte.
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