Bruderzwist: Strukturen Und Methoden Der Diplomatie Zwischen ROM Und Iran Von Der Teilung Armeniens Bis Zum Funfzigjahrigen Frieden
| AUTHOR | Andres, Hansjoachim |
| PUBLISHER | Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH (09/01/2022) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Description
Die Diplomatie und ihre Erforschung haben sich im 20. Jahrhundert teils erheblich gewandelt. In der Politikwissenschaft loste eine Betrachtung der zahlreichen Hintergrunde internationaler Beziehungen die konventionelle, auf Verhandlungen auf hochster Ebene beschrankte Diplomatiegeschichte ab. Die Altertumswissenschaften dagegen tendieren weiterhin zu einem engen Konzept der Diplomatie als einer stark formalisierten und letztlich ehrlichen Begegnung politischer Machte auf Augenhohe. Jedoch bleibt so ein Grossteil der Aktionen zwischen spatantiken Gemeinwesen unbeachtet, die heute fraglos der Diplomatie zuzuordnen sind. Hansjoachim Andres weist in seiner Studie ein fortlaufendes Band klar strukturierter Beziehungen zwischen Rom und den Sasaniden nach, das zu einer Neubewertung der in den Quellen zu findenden Konflikte und Kontakte fuhrt. Unter dem Licht der "new diplomacy" weicht der Eindruck spontan beschlossener Aussenpolitik einem Beziehungsgefuge, das beide Seiten mit allen zur Verfugung stehenden Mitteln vormoderner Gemeinwesen zu modifizieren suchten.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783515133630
ISBN-10:
3515133631
Binding:
Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
559
Carton Quantity:
1
Weight:
23.98 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
History | Ancient - Rome
History | International Relations - Diplomacy
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Die Diplomatie und ihre Erforschung haben sich im 20. Jahrhundert teils erheblich gewandelt. In der Politikwissenschaft loste eine Betrachtung der zahlreichen Hintergrunde internationaler Beziehungen die konventionelle, auf Verhandlungen auf hochster Ebene beschrankte Diplomatiegeschichte ab. Die Altertumswissenschaften dagegen tendieren weiterhin zu einem engen Konzept der Diplomatie als einer stark formalisierten und letztlich ehrlichen Begegnung politischer Machte auf Augenhohe. Jedoch bleibt so ein Grossteil der Aktionen zwischen spatantiken Gemeinwesen unbeachtet, die heute fraglos der Diplomatie zuzuordnen sind. Hansjoachim Andres weist in seiner Studie ein fortlaufendes Band klar strukturierter Beziehungen zwischen Rom und den Sasaniden nach, das zu einer Neubewertung der in den Quellen zu findenden Konflikte und Kontakte fuhrt. Unter dem Licht der "new diplomacy" weicht der Eindruck spontan beschlossener Aussenpolitik einem Beziehungsgefuge, das beide Seiten mit allen zur Verfugung stehenden Mitteln vormoderner Gemeinwesen zu modifizieren suchten.
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