Protestantische Handlernetze Im Langen 18. Jahrhundert: Die Deutschen Kaufmannsgruppierungen Und Ihre Korporationen in Venedig Und Livorno Von 1648 Bi
| AUTHOR | Ressel, Magnus |
| PUBLISHER | Vandenhoeck & Ruprecht (07/12/2021) |
| PRODUCT TYPE | Hardcover (Hardcover) |
Description
Die Korporation der deutschen Handler in Venedig, die "Nazione Alemana", die seit dem Mittelalter im Fondaco dei Tedeschi residierte, galt traditionell als Symbol des geteilten Niedergangs Venedigs und der oberdeutschen Reichsstadte im 17. und 18. Jahrhundert. Im Zeitalter des Merkantilismus schien deren wirtschaftliche Rolle ausgespielt. Demgegenuber wird hier gezeigt, dass die deutschen und fast nur aus Reichsstadten stammenden Handler in Norditalien im 18. Jahrhundert eine ganzlich neue Aktivitat im globalen Handel entwickelten - nicht nur in Venedig, sondern auch in Livorno. Eine bedeutende Ursache hierfur war die Herausbildung eines "pietistischen Handlernetzes" in Venedig als einer Figuration deutscher Handler, die sich auch fur norddeutsche Kaufleute offnete und die Entwicklung von belastbaren Vertrauensbeziehungen im Fernhandel erleichterte. Das resultierende Zusammenspiel von reichsstadtischen Handlern in Livorno und Venedig ermoglichte deren Ausgreifen ins Globale.Die Arbeit wurde mit dem Max-Weber-Preis des Max-Weber-Kollegs fur kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universitat Erfurt sowie dem Premio Palazzo Barbarigo des Vereins der Freunde und Forderer des Deutschen Studienzentrums Venedig e.V.ausgezeichnet.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783525363294
ISBN-10:
352536329X
Binding:
Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
698
Carton Quantity:
1
Country of Origin:
GB
Subject Information
BISAC Categories
Business & Economics | Economic History
Business & Economics | Europe - General
Business & Economics | Modern - 17th Century
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die Korporation der deutschen Handler in Venedig, die "Nazione Alemana", die seit dem Mittelalter im Fondaco dei Tedeschi residierte, galt traditionell als Symbol des geteilten Niedergangs Venedigs und der oberdeutschen Reichsstadte im 17. und 18. Jahrhundert. Im Zeitalter des Merkantilismus schien deren wirtschaftliche Rolle ausgespielt. Demgegenuber wird hier gezeigt, dass die deutschen und fast nur aus Reichsstadten stammenden Handler in Norditalien im 18. Jahrhundert eine ganzlich neue Aktivitat im globalen Handel entwickelten - nicht nur in Venedig, sondern auch in Livorno. Eine bedeutende Ursache hierfur war die Herausbildung eines "pietistischen Handlernetzes" in Venedig als einer Figuration deutscher Handler, die sich auch fur norddeutsche Kaufleute offnete und die Entwicklung von belastbaren Vertrauensbeziehungen im Fernhandel erleichterte. Das resultierende Zusammenspiel von reichsstadtischen Handlern in Livorno und Venedig ermoglichte deren Ausgreifen ins Globale.Die Arbeit wurde mit dem Max-Weber-Preis des Max-Weber-Kollegs fur kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universitat Erfurt sowie dem Premio Palazzo Barbarigo des Vereins der Freunde und Forderer des Deutschen Studienzentrums Venedig e.V.ausgezeichnet.
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