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Goethe ALS Chemiker

AUTHOR Schwedt, Georg
PUBLISHER Springer (09/15/1998)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description
Johann Wolfgang von Goethe, der deutsche Dichterfürst, ein Hobby-Chemiker? Nach seinem eigenen Selbstverständnis schätzte Goethe seine naturwissenschaftlichen Arbeiten höher ein als seine Dichtungen. Was ist an dieser Einschätzung richtig? Georg Schwedt analysiert die Quellen - insbesondere Goethes Tagebücher - auf Hinweise seiner chemischen Arbeiten. Das erstaunliche Ergebnis: Goethe hat nicht nur alchemistischen Experimenten beigewohnt, sondern selbst chemische Analysen durchgeführt und nach heutigem Standard dokumentiert. Seine Rolle bei der Emanzipation der Chemie als eigenständige Wissenschaft wird hier umfassend gewürdigt.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783540643548
ISBN-10: 3540643540
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 373
Carton Quantity: 22
Product Dimensions: 6.14 x 0.82 x 9.21 inches
Weight: 1.23 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Science | Chemistry - General
Science | Earth Sciences - Geology
Science | Linguistics - General
Dewey Decimal: 540
Library of Congress Control Number: 99159726
Descriptions, Reviews, Etc.
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In seinem Elternhaus beschftigte sich Goethe mit alchemistischen Experimenten, whrend seines Jurastudiums in Straburg hrte er auch chemische Vorlesungen. So ziehen sich durch Goethes Leben das Interesse und auch die eigene experimentelle Beschftigung mit der sich zur Wissenschaft entwickelnden Chemie. Er frdert die Chemie durch die Einrichtung des ersten Lehrstuhls fr die Chemie an der Universit Jena und kmmert sich als Minister um die Einrichtung eines chemischen Laboratoriums. Goethe hat in seinen Notizbchern ber Experimente mit dem gelben Blutlaugensalz, der Berliner Blaulauge, berichtet. Auch berichtet er ber seine Versuche mit den Farbstoffen in Pflanzenextrakten, deren Chemie erst in unserem Jahrhundert aufgeklrt wurde. Und so wurde Goethe auch zum selbst experimentierenden Chemiker. Seine Beobachtungen flieen in seine Farblehre ein, die ein eigenes Kapitel ber chemische Farben aufweist. Goethe hat es verstanden, chemische Berater wie Gttling und Dbereiner in Jena fr sich zu gewinnen, und er hat die Chemie mit den Worten charakterisiert, da sie von der ausgebreitesten Anwendung und von dem grenzenlosesten Einflu auf's Leben sich erweist. Im Alter von 78 Jahren bekannte er: Die Naturwissenschaft, besonders die Chemie, ist so lebendig, da man auf die angenehmste Weise wieder jung wird.
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Johann Wolfgang von Goethe, der deutsche Dichterfürst, ein Hobby-Chemiker? Nach seinem eigenen Selbstverständnis schätzte Goethe seine naturwissenschaftlichen Arbeiten höher ein als seine Dichtungen. Was ist an dieser Einschätzung richtig? Georg Schwedt analysiert die Quellen - insbesondere Goethes Tagebücher - auf Hinweise seiner chemischen Arbeiten. Das erstaunliche Ergebnis: Goethe hat nicht nur alchemistischen Experimenten beigewohnt, sondern selbst chemische Analysen durchgeführt und nach heutigem Standard dokumentiert. Seine Rolle bei der Emanzipation der Chemie als eigenständige Wissenschaft wird hier umfassend gewürdigt.
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