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Schuldenhaftung Bei Gesetzlicher Vertretung

AUTHOR Krauss, Stefan
PUBLISHER Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der W (12/01/1991)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Die Lebenslange Haftung des insolventen Schuldners ist eine rechtspolitisch und rechtsvergleichend radikale Ausprägung des Selbstverantwortungsprinzips. Obwohl ihre Prämissen im Bereich der gesetzlichen Vertretung offensichtlich nicht zutreffen, wurde sie von zivilrechtlicher Seite in diesem Bereich nie hinterfragt. Seit das BVerfG im Jahre 1986 die unbeschränkte Haftung zweier Minderjähriger aus der gesetzlichen Vertretung ihrer Mutter im Ergebnis für verfassungswidrig erklärte, ist eine Diskussion darüber entstanden, welche gesetzgeberischen Ma nahmen zur Beschränkung der gesetzlichen Vertretungsmacht verfassungsrechtlich geboten sind. Eine Novellierung ist bislang nicht in Sicht. Der Verfasser zeigt auf, da eine Haftungsbeschränkung bei gesetzlicher Vertretung bereits aus dem Normzweck der unbeschränkten Schuldenhaftung folgt. Seine Lösung einer teleologischen Reduktion der Schuldenhaftung stützt sich auf zwei unterschiedliche Ansätze: zum einen auf die heute allgemein anerkannte rechtsfortbildende Haftungsbeschränkung bei gesetzlicher Vermögensverwaltung, zum anderen auf den Zusammenhang zwischen Au en- und Innenhaftung bei gesetzlicher Vertretung.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783631443828
ISBN-10: 363144382X
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 211
Carton Quantity: 0
Feature Codes: Bibliography
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Law | Civil Rights
Law | Administrative Law & Regulatory Practice
Dewey Decimal: 346.430
Library of Congress Control Number: 92249301
Descriptions, Reviews, Etc.
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Die Lebenslange Haftung des insolventen Schuldners ist eine rechtspolitisch und rechtsvergleichend radikale Ausprägung des Selbstverantwortungsprinzips. Obwohl ihre Prämissen im Bereich der gesetzlichen Vertretung offensichtlich nicht zutreffen, wurde sie von zivilrechtlicher Seite in diesem Bereich nie hinterfragt. Seit das BVerfG im Jahre 1986 die unbeschränkte Haftung zweier Minderjähriger aus der gesetzlichen Vertretung ihrer Mutter im Ergebnis für verfassungswidrig erklärte, ist eine Diskussion darüber entstanden, welche gesetzgeberischen Ma nahmen zur Beschränkung der gesetzlichen Vertretungsmacht verfassungsrechtlich geboten sind. Eine Novellierung ist bislang nicht in Sicht. Der Verfasser zeigt auf, da eine Haftungsbeschränkung bei gesetzlicher Vertretung bereits aus dem Normzweck der unbeschränkten Schuldenhaftung folgt. Seine Lösung einer teleologischen Reduktion der Schuldenhaftung stützt sich auf zwei unterschiedliche Ansätze: zum einen auf die heute allgemein anerkannte rechtsfortbildende Haftungsbeschränkung bei gesetzlicher Vermögensverwaltung, zum anderen auf den Zusammenhang zwischen Au en- und Innenhaftung bei gesetzlicher Vertretung.
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