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Stoerungen Der Aufmerksamkeit Bei Schizophrenie: Untersuchungen Zum Einfluß Wechselnder Stimulusmodalitaeten Auf Die Reaktionslatenzen Schizophrener

AUTHOR Hanewinkel, Reiner
PUBLISHER Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der W (06/01/1992)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Die experimentalpsychologische Untersuchung psychopathologischer Phänomene durch Reaktionszeitmessungen hat eine lange Tradition, die bis auf Kraepelin zurückreicht. Ein Phänomen, das schon vor 30 Jahren entdeckt wurde, ist der Modalitätswechseleffekt: Präsentiert man schizophrenen Probanden Reize verschiedener Modalitäten und fordert sie auf, auf eine Stimuluspräsentation so schnell wie möglich zu reagieren, zeigt sich, da die Reaktionslatenzen besonders negativ durch einen Modalitätswechsel der Reize beeinflu t werden. Weitgehend ungeklärt ist allerdings, ob dieser hochstabile Effekt auf Aufmerksamkeitsstörungen zurückzuführen ist oder auf Störungen der Handlungssteuerung Schizophrener beruht. In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, da ausschlie lich die Variierung der Reizfolge, nicht aber der Reaktionsfolge zu einer differentiellen Reaktionsverzögerung schizophrener Probanden gegenüber Alkoholerkrankten und Gesunden führt. Die Schlu folgerung, den Modalitätswechseleffekt auf Aufmerksamkeitsstörungen Schizophrener zurückzuführen und weniger auf motorische Defizite bzw. Störungen der Handlungssteuerung, scheint daher gerechtfertigt.
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783631448878
ISBN-10: 3631448872
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 158
Carton Quantity: 0
Feature Codes: Bibliography, Illustrated
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Medical | Psychiatry - General
Medical | Clinical Psychology
Dewey Decimal: 616.898
Library of Congress Control Number: 93134436
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Die experimentalpsychologische Untersuchung psychopathologischer Phänomene durch Reaktionszeitmessungen hat eine lange Tradition, die bis auf Kraepelin zurückreicht. Ein Phänomen, das schon vor 30 Jahren entdeckt wurde, ist der Modalitätswechseleffekt: Präsentiert man schizophrenen Probanden Reize verschiedener Modalitäten und fordert sie auf, auf eine Stimuluspräsentation so schnell wie möglich zu reagieren, zeigt sich, da die Reaktionslatenzen besonders negativ durch einen Modalitätswechsel der Reize beeinflu t werden. Weitgehend ungeklärt ist allerdings, ob dieser hochstabile Effekt auf Aufmerksamkeitsstörungen zurückzuführen ist oder auf Störungen der Handlungssteuerung Schizophrener beruht. In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, da ausschlie lich die Variierung der Reizfolge, nicht aber der Reaktionsfolge zu einer differentiellen Reaktionsverzögerung schizophrener Probanden gegenüber Alkoholerkrankten und Gesunden führt. Die Schlu folgerung, den Modalitätswechseleffekt auf Aufmerksamkeitsstörungen Schizophrener zurückzuführen und weniger auf motorische Defizite bzw. Störungen der Handlungssteuerung, scheint daher gerechtfertigt.
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