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Das Kognitive Vorsatzelement Mit Dem Bezugspunkt Der Quasi-Kausalitaet in Der Transplantationsmedizin - Die Rechtsprechung Des Bgh -

AUTHOR Ritz-Cierpinski, Verena Kathrin; Lilie, Hans; Lilie, Hans
PUBLISHER Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der W (10/30/2024)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Die Arbeit befasst sich mit der Aufarbeitung des BGH-Urteils zum "Göttinger Organspende-Fall" (BGH 5 StR 20/16). Ausgangspunkt ist das dort scheinbar weiterentwickelte Verständnis des dolus eventualis, sowie dessen Konsequenzen. Die Autorin beleuchtet im objektiven Tatbestand als Bezugspunkt des Vorsatzes die Besonderheiten der Quasi-Kausalität, die die Jurisprudenz im Bereich des TPG vor besondere Herausforderungen stellen. Die viel diskutierte und oftmals auch ungerechtfertigter Kritik ausgesetzte Richtlinien-Arbeit der BÄK wird betrachtet und dabei das Spannungsfeld zwischen ärztlichem Interesse und rechtlicher Perspektive, insbesondere der Balance unterschiedlicher Rechtsgüter von Verfassungsrang, aufgezeigt. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der 5. Senat mit der Lösung über den Vorsatz - bewusst oder unbewusst - eine Positionierung zu Fragen des Transplantationsrechts womöglich auch vor dem Hintergrund einer nicht einstimmigen Entscheidung umgangen hat.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783631922576
ISBN-10: 3631922574
Binding: Hardback or Cased Book (Unsewn / Adhesive Bound)
Content Language: German
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Page Count: 220
Carton Quantity: 30
Product Dimensions: 5.83 x 0.56 x 8.27 inches
Weight: 0.91 pound(s)
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
Law | Criminal Law - General
Law | Medical Law & Legislation
Law | Surgery - Transplant
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Die Arbeit befasst sich mit der Aufarbeitung des BGH-Urteils zum "Göttinger Organspende-Fall" (BGH 5 StR 20/16). Ausgangspunkt ist das dort scheinbar weiterentwickelte Verständnis des dolus eventualis, sowie dessen Konsequenzen. Die Autorin beleuchtet im objektiven Tatbestand als Bezugspunkt des Vorsatzes die Besonderheiten der Quasi-Kausalität, die die Jurisprudenz im Bereich des TPG vor besondere Herausforderungen stellen. Die viel diskutierte und oftmals auch ungerechtfertigter Kritik ausgesetzte Richtlinien-Arbeit der BÄK wird betrachtet und dabei das Spannungsfeld zwischen ärztlichem Interesse und rechtlicher Perspektive, insbesondere der Balance unterschiedlicher Rechtsgüter von Verfassungsrang, aufgezeigt. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der 5. Senat mit der Lösung über den Vorsatz - bewusst oder unbewusst - eine Positionierung zu Fragen des Transplantationsrechts womöglich auch vor dem Hintergrund einer nicht einstimmigen Entscheidung umgangen hat.

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Hardcover