Kommunistische Welt und Warschauer Pakt 1955-1989. Prager Frühling 1968 - Herbst des Paktes
| AUTHOR | Nolden, Nico |
| PUBLISHER | Grin Verlag (07/12/2007) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Hamburg (Historisches Seminar, Arbeitsbereich Europäische Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Sowjetunion als Weltmacht 1945-1989, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Umbruchjahren 1989-1991 stürzte das von der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg installierte System sozialistischer Staaten wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich in sich zusammen. Die Gesellschaften dieser abgewirtschafteten Staaten drängten nicht nur wegen der kurzfristigen Erfahrungen der Wendezeit, freiheitlich-marktwirtschaftliche Systeme westlichen Vorbildes zu verwirklichen. Von Anbeginn des Ostblockes zog sich eine Kette von Unruhen durch die Länder, so dass eine grundlegende Aversion gegen die Zugehörigkeit zum sozialistischen Lager deutlich wird. Mindestens ist dazu bemerkenswert, dass es einer vom Selbstverständnis nach im Range einer Weltmacht stehenden Hegemonialmacht Europas nicht gelang, über die Zeit von 1945 bis 1989 eine Konsolidierung des eigenen Blockes herbeizuführen. Gebetsmühlenartig wird auf die Schwächen der Planökonomie mit Folgen wie der Unterversorgung durch Konsumgüter hingewiesen, um diese Reserviertheit gegenüber Moskau zu erklären. Dennoch könnte es sich dabei nur um ein Symptom eines insgesamt krankhaften Zustandes handeln, dessen Wurzeln in der Bündnispolitik Moskaus zu suchen sind. Drei gro e Säulen sowjetischer Bündnispolitik in Osteuropa sind erkennbar: 1956 war allerdings die politische Dachorganisation (KomInform) als Preis für die Wiederannäherung von Jugoslawien an die Sowjetunion gescheitert. Das Element des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe wurde ebenfalls früh fragwürdig, nahm man doch bereitwillig Länder zur Befestigung des politischen Einflusses auf, jedoch mit mangelhaftem wirtschaftlichen Nutzen. Exemplarisch soll daher der Warschauer Pakt, als dritter, militärischer Bestandteil, darauf untersucht w
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Product Details
ISBN-13:
9783638661195
ISBN-10:
3638661199
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
72
Carton Quantity:
98
Product Dimensions:
5.83 x 0.17 x 8.27 inches
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0.23 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
History | Modern - 20th Century - General
History | Europe - General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,0, Universität Hamburg (Historisches Seminar, Arbeitsbereich Europäische Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Sowjetunion als Weltmacht 1945-1989, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit den Umbruchjahren 1989-1991 stürzte das von der Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg installierte System sozialistischer Staaten wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich in sich zusammen. Die Gesellschaften dieser abgewirtschafteten Staaten drängten nicht nur wegen der kurzfristigen Erfahrungen der Wendezeit, freiheitlich-marktwirtschaftliche Systeme westlichen Vorbildes zu verwirklichen. Von Anbeginn des Ostblockes zog sich eine Kette von Unruhen durch die Länder, so dass eine grundlegende Aversion gegen die Zugehörigkeit zum sozialistischen Lager deutlich wird. Mindestens ist dazu bemerkenswert, dass es einer vom Selbstverständnis nach im Range einer Weltmacht stehenden Hegemonialmacht Europas nicht gelang, über die Zeit von 1945 bis 1989 eine Konsolidierung des eigenen Blockes herbeizuführen. Gebetsmühlenartig wird auf die Schwächen der Planökonomie mit Folgen wie der Unterversorgung durch Konsumgüter hingewiesen, um diese Reserviertheit gegenüber Moskau zu erklären. Dennoch könnte es sich dabei nur um ein Symptom eines insgesamt krankhaften Zustandes handeln, dessen Wurzeln in der Bündnispolitik Moskaus zu suchen sind. Drei gro e Säulen sowjetischer Bündnispolitik in Osteuropa sind erkennbar: 1956 war allerdings die politische Dachorganisation (KomInform) als Preis für die Wiederannäherung von Jugoslawien an die Sowjetunion gescheitert. Das Element des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe wurde ebenfalls früh fragwürdig, nahm man doch bereitwillig Länder zur Befestigung des politischen Einflusses auf, jedoch mit mangelhaftem wirtschaftlichen Nutzen. Exemplarisch soll daher der Warschauer Pakt, als dritter, militärischer Bestandteil, darauf untersucht w
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