Überlegungen zur Hyperaktivität des Kindes und die Bedeutung des Spiegelstadiums
| AUTHOR | Weling, Piroschka; Weling, Piroschka |
| PUBLISHER | Grin Verlag (07/23/2007) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2, Universität Kassel, Veranstaltung: Sozialwesen - Erkenntnistheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?"Dann antwortet der Spiegel: "Frau Königin, ihr seid die schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr!" Nicht nur in Märchen kommt Spiegeln eine gro e Faszination zu;daran hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert.Bei Schneewittchen erscheint der Spiegel als Ort der Wahrheit.Er gibt Auskunft darüber, wer die Schönste im Lande sei. Ein eigenartiges Paradox zeigt sich: Der Spiegel verrät die Wahrheit nicht durch das Bild, sondern er verkündet sie durch die Stimme.Betrachten wir den gewöhnlichen Spiegel;auch er zeigt Merkwürdigkeiten.Da ist die Vertauschung von links nach rechts.Das weckt immer wieder Zweifel daran, ob das Spiegelbild die Gestalt des Betrachters wirklich so zeigt, wie er ist-ein Zweifel, der dazu führen kann, das Spiegelbild nochmals zu spiegeln und damit die Vertauschung aufzuheben.Gewöhnlich sagt man, man sehe sich im Spiegel.Sieht man sich wirklich?Oder nur die Vorderseite der eigenen Gestalt?Hinzu kommen weitere Ursachen der Verwirrung: Nicht jeder Spiegel ist gleich wie der andere.Die eigene Gestalt erscheint auf Wasseroberflächen, in ebenen und gekrümmten Spiegel oder im Auge des Gegen-über in unterschiedlicher Form, so dass der Zusammenhang von Spiegelbild und Objektivität nicht ohne weiteres evident ist.Schlie lich erstaunt der Reiz von Idealität, Makellosigkeit, der vom Spiegelbild ausstrahlt!Auch in der Psychoanalyse, deren Aufmerksamkeit dem gilt, was man Seelisches nennt, sind diese Erfahrungen aufgenommen worden: Schon das Wort "Seele" weckt Assoziationen zu See, damit auch zu Spiegel, Oberfläche und Tiefe.Schon S. Freud, hat in ein überlieferten Mythos, in dem sich der Held in sein Spiegelbild im Wasser verliebt: Narzi mus, gesprochen. Liest man Freuds Werke, stö t man nicht nur in
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ISBN-13:
9783638680417
ISBN-10:
363868041X
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
36
Carton Quantity:
196
Product Dimensions:
5.83 x 0.09 x 8.27 inches
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0.13 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
Education | Educational Psychology
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2, Universität Kassel, Veranstaltung: Sozialwesen - Erkenntnistheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?"Dann antwortet der Spiegel: "Frau Königin, ihr seid die schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr!" Nicht nur in Märchen kommt Spiegeln eine gro e Faszination zu;daran hat sich seit Jahrtausenden nichts geändert.Bei Schneewittchen erscheint der Spiegel als Ort der Wahrheit.Er gibt Auskunft darüber, wer die Schönste im Lande sei. Ein eigenartiges Paradox zeigt sich: Der Spiegel verrät die Wahrheit nicht durch das Bild, sondern er verkündet sie durch die Stimme.Betrachten wir den gewöhnlichen Spiegel;auch er zeigt Merkwürdigkeiten.Da ist die Vertauschung von links nach rechts.Das weckt immer wieder Zweifel daran, ob das Spiegelbild die Gestalt des Betrachters wirklich so zeigt, wie er ist-ein Zweifel, der dazu führen kann, das Spiegelbild nochmals zu spiegeln und damit die Vertauschung aufzuheben.Gewöhnlich sagt man, man sehe sich im Spiegel.Sieht man sich wirklich?Oder nur die Vorderseite der eigenen Gestalt?Hinzu kommen weitere Ursachen der Verwirrung: Nicht jeder Spiegel ist gleich wie der andere.Die eigene Gestalt erscheint auf Wasseroberflächen, in ebenen und gekrümmten Spiegel oder im Auge des Gegen-über in unterschiedlicher Form, so dass der Zusammenhang von Spiegelbild und Objektivität nicht ohne weiteres evident ist.Schlie lich erstaunt der Reiz von Idealität, Makellosigkeit, der vom Spiegelbild ausstrahlt!Auch in der Psychoanalyse, deren Aufmerksamkeit dem gilt, was man Seelisches nennt, sind diese Erfahrungen aufgenommen worden: Schon das Wort "Seele" weckt Assoziationen zu See, damit auch zu Spiegel, Oberfläche und Tiefe.Schon S. Freud, hat in ein überlieferten Mythos, in dem sich der Held in sein Spiegelbild im Wasser verliebt: Narzi mus, gesprochen. Liest man Freuds Werke, stö t man nicht nur in
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