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Wo sind die Grenzen der EU? Gibt eine gemeinsame europäische Identität der EU ihre 'Grenzen' vor?

AUTHOR Birke, Gero
PUBLISHER Grin Verlag (09/27/2007)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Stellt die 2004 erfolgte EU-Erweiterung um zehn neue Mitgliedstaaten den Anfang vom Ende der EU dar? Wie viele weitere Mitglieder kann die EU noch verkraften - ohne wie bereits zahlreiche andere "Gro reiche" - an ihrer Grö e zu scheitern? Mit Gründung der aus dem Schumann-Plan erwachsenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl wurde 1951 von sechs westeuropäischen Staaten der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Über die Jahre traten der EU immer mehr Staaten bei. Vier weitere Staaten haben mittelfristig die Perspektive zum Beitritt. Wer wei wie viele noch folgen werden. Doch diese Frage ist nicht primär die, an der sich die Zukunft der EU entscheidet. Wie sollen die Erweiterungen der EU überhaupt noch finanziert werden - ist es wirtschaftlich noch zu bewältigen? Die niedrigen Lohnniveaus, die tendenziell in Richtung Osten immer weiter abnehmen, gefährden in den EU-Geberländern Arbeitsplätze und forcieren die Standortfrage - auch wenn im Osten neue gro e Absatzmärkte entstehen -, sodass es immer schwieriger wird das Geld aufzubringen, mit dem der Aufschwung Ost alimentiert wird. Neben der ökonomischen Frage stellt sich ebenso die politische: Wie soll eine EU der fünfundzwanzig oder mehr Mitgliedstaaten bei den bestehenden Strukturen noch handlungsfähig sein? Es besteht die böse Vorahnung, dass sich in vielen Entscheidungen die ost- und westeuropäischen respektive landwirtschaftliche Staaten und Industriestaaten in zwei Blöcken gegenüberstehen - es bilden sich Vetoblöcke. Doch für den langfristigen Erfolg der Union ist vielmehr eine andere Frage von zentraler, ja überlebenswichtiger Bedeutung: Wie schafft es die EU alle Unionsbürger unter ihrem Dach zu integrieren, sodass sie sich mit ihr identifizieren und die EU
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783638748056
ISBN-10: 3638748057
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 28
Carton Quantity: 252
Product Dimensions: 5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight: 0.11 pound(s)
Country of Origin: US
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Unassigned | General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union, Note: 1,0, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Institut für Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Stellt die 2004 erfolgte EU-Erweiterung um zehn neue Mitgliedstaaten den Anfang vom Ende der EU dar? Wie viele weitere Mitglieder kann die EU noch verkraften - ohne wie bereits zahlreiche andere "Gro reiche" - an ihrer Grö e zu scheitern? Mit Gründung der aus dem Schumann-Plan erwachsenen Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl wurde 1951 von sechs westeuropäischen Staaten der Grundstein für die Europäische Union gelegt. Über die Jahre traten der EU immer mehr Staaten bei. Vier weitere Staaten haben mittelfristig die Perspektive zum Beitritt. Wer wei wie viele noch folgen werden. Doch diese Frage ist nicht primär die, an der sich die Zukunft der EU entscheidet. Wie sollen die Erweiterungen der EU überhaupt noch finanziert werden - ist es wirtschaftlich noch zu bewältigen? Die niedrigen Lohnniveaus, die tendenziell in Richtung Osten immer weiter abnehmen, gefährden in den EU-Geberländern Arbeitsplätze und forcieren die Standortfrage - auch wenn im Osten neue gro e Absatzmärkte entstehen -, sodass es immer schwieriger wird das Geld aufzubringen, mit dem der Aufschwung Ost alimentiert wird. Neben der ökonomischen Frage stellt sich ebenso die politische: Wie soll eine EU der fünfundzwanzig oder mehr Mitgliedstaaten bei den bestehenden Strukturen noch handlungsfähig sein? Es besteht die böse Vorahnung, dass sich in vielen Entscheidungen die ost- und westeuropäischen respektive landwirtschaftliche Staaten und Industriestaaten in zwei Blöcken gegenüberstehen - es bilden sich Vetoblöcke. Doch für den langfristigen Erfolg der Union ist vielmehr eine andere Frage von zentraler, ja überlebenswichtiger Bedeutung: Wie schafft es die EU alle Unionsbürger unter ihrem Dach zu integrieren, sodass sie sich mit ihr identifizieren und die EU
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