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Naturzustand und Menschenbild bei Thomas Hobbes 'Leviathan'. Woher resultiert das düstere Menschenbild - und ist dieses als realistisch anzusehen?

AUTHOR Sommer, Marcus
PUBLISHER Grin Verlag (09/27/2007)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft Berlin), Veranstaltung: Thomas Hobbes: Leviathan, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Drei igjährige Krieg hatte viele Facetten - viele grausame Facetten. So endet in dem kleinen Städtchen Heldrungen im Jahr 1639 eine Ehe nach 32 Jahren auf fatale Weise. Ein Mann tötet seine siebzigjährige Frau um danach ihr Fleisch zu kochen - und anschlie end teilweise zu verzehren. Der Hunger, die Not treibt ihn zu dieser Tat. Mensch gegen Mensch. Naumburg, zur gleichen Zeit. Vor Ausbruch des Krieges ist die Saale-Stadt ein aufstrebender Ort. Sie wächst, floriert, etabliert sich als Messestandort. Zwischen 1621 und 1645 erlebt Naumburg seinen Niedergang. Die Einwohnerzahl dezimiert sich um 51 Prozent. Die Vorstädte trifft es am schlimmsten: hier werden Verluste von über zwei Drittel beklagt. Der Krieg rafft die Menschen danieder. Das gro e Sterben. Mensch gegen Mensch. 1651: Ein Buch erscheint. Im "Leviathan" schildert der Philosoph Thomas Hobbes, was er von den Menschen hält. Er konstruiert ein Menschenbild, das in Worte kaum härter zu fassen ist. "Erstens Konkurrenz, zweitens Misstrauen, drittens Ruhmsucht", sind die Attribute, die den Menschen auszeichnen. die Selbsterhaltung des Individuums hat oberste Priorität, jeder ist sich "eines jeden Feind", kurz: es herrscht ein Krieg aller gegen aller. Dies sieht Hobbes zumindest im Naturzustand so. Einer Phase, ohne Staat. Einer Konstruktion, in der sämtliche Zentralgewalt fehlt, jeder sein eigener Herr ist. Seine Grundlage für die Erschaffung eines mächtigen Souveräns. Doch die Frage ist: Wie gelangt Hobbes zu einem Menschenbild, was düsterer nicht sein könnte? Und, ist dieses überhaupt als realistisch anzusehen? Ist die menschliche Natur von Grund auf schlecht, böse und zum Töten bereit? Verfallen wir in der Anarchie auch in die Brutalität? In der
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783638779609
ISBN-10: 3638779602
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 24
Carton Quantity: 294
Product Dimensions: 5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight: 0.09 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Political Science | Political Ideologies - General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft Berlin), Veranstaltung: Thomas Hobbes: Leviathan, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Drei igjährige Krieg hatte viele Facetten - viele grausame Facetten. So endet in dem kleinen Städtchen Heldrungen im Jahr 1639 eine Ehe nach 32 Jahren auf fatale Weise. Ein Mann tötet seine siebzigjährige Frau um danach ihr Fleisch zu kochen - und anschlie end teilweise zu verzehren. Der Hunger, die Not treibt ihn zu dieser Tat. Mensch gegen Mensch. Naumburg, zur gleichen Zeit. Vor Ausbruch des Krieges ist die Saale-Stadt ein aufstrebender Ort. Sie wächst, floriert, etabliert sich als Messestandort. Zwischen 1621 und 1645 erlebt Naumburg seinen Niedergang. Die Einwohnerzahl dezimiert sich um 51 Prozent. Die Vorstädte trifft es am schlimmsten: hier werden Verluste von über zwei Drittel beklagt. Der Krieg rafft die Menschen danieder. Das gro e Sterben. Mensch gegen Mensch. 1651: Ein Buch erscheint. Im "Leviathan" schildert der Philosoph Thomas Hobbes, was er von den Menschen hält. Er konstruiert ein Menschenbild, das in Worte kaum härter zu fassen ist. "Erstens Konkurrenz, zweitens Misstrauen, drittens Ruhmsucht", sind die Attribute, die den Menschen auszeichnen. die Selbsterhaltung des Individuums hat oberste Priorität, jeder ist sich "eines jeden Feind", kurz: es herrscht ein Krieg aller gegen aller. Dies sieht Hobbes zumindest im Naturzustand so. Einer Phase, ohne Staat. Einer Konstruktion, in der sämtliche Zentralgewalt fehlt, jeder sein eigener Herr ist. Seine Grundlage für die Erschaffung eines mächtigen Souveräns. Doch die Frage ist: Wie gelangt Hobbes zu einem Menschenbild, was düsterer nicht sein könnte? Und, ist dieses überhaupt als realistisch anzusehen? Ist die menschliche Natur von Grund auf schlecht, böse und zum Töten bereit? Verfallen wir in der Anarchie auch in die Brutalität? In der
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