Unmoral, Krankheit oder Naturphänomen? Homosexualitätskonzepte im wissenschaftlichen Sexualitätsdiskurs zwischen 1830 und 1915
| AUTHOR | Ehle, Evelyn |
| PUBLISHER | Grin Verlag (02/29/2008) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Arbeit soll der wissenschaftliche Diskurs über Sexualität im Zeitraum zwischen 1830 und 1915 untersucht werden. Es wird davon ausgegangen, dass Sexualität ein Bereich menschlicher Lebensäu erungen ist, der wesentlich durch kulturelle und gesellschaftliche Verhältnisse, Einrichtungen und Normen geprägt wird. Da auch die wissenschaftstreibenden Subjekte von den Normen und Werten ihrer Zeit beeinflusst werden, ist auch ihre wissenschaftliche Produktion nicht frei von diesen gesellschaftlichen Vorstellungen und Interessen. Neben der wissenschaftlichen Festschreibung "normaler" Sexualität, die aus christlichen und bürgerlichen Werten abgeleitet wurde, wurden zugleich Entgrenzungen vorgenommen und Abweichungen produziert. Bei einer Form dieser so genannten "Perversionen" handelte es sich um Homosexualität, wobei die Aufmerksamkeit zunächst ausschlie lich den männlichen Homosexuellen zuteil wurde. Im Folgenden untersucht werden, wie die gleichgeschlechtliche Liebe erklärt wurde, das hei t welche wissenschaftlichen Konzepte ihr, insbesondere als eine Art der sexuellen Devianz, gegenüber vertreten wurden und welche Bewertungen sie erfuhr. Galt die Homosexualität als moralisch, physiologisch, psychologisch oder sozial bedingt? Diese Fragen werden in der folgenden Analyse der "Scientia sexualis" im medizinisch-psychologischen Diskurs von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum beginnenden 20. Jahrundert zu beantworten sein.
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783638916226
ISBN-10:
3638916227
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
24
Carton Quantity:
294
Product Dimensions:
5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight:
0.09 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
Unassigned | Modern - General
Unassigned | Reference
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,0, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dieser Arbeit soll der wissenschaftliche Diskurs über Sexualität im Zeitraum zwischen 1830 und 1915 untersucht werden. Es wird davon ausgegangen, dass Sexualität ein Bereich menschlicher Lebensäu erungen ist, der wesentlich durch kulturelle und gesellschaftliche Verhältnisse, Einrichtungen und Normen geprägt wird. Da auch die wissenschaftstreibenden Subjekte von den Normen und Werten ihrer Zeit beeinflusst werden, ist auch ihre wissenschaftliche Produktion nicht frei von diesen gesellschaftlichen Vorstellungen und Interessen. Neben der wissenschaftlichen Festschreibung "normaler" Sexualität, die aus christlichen und bürgerlichen Werten abgeleitet wurde, wurden zugleich Entgrenzungen vorgenommen und Abweichungen produziert. Bei einer Form dieser so genannten "Perversionen" handelte es sich um Homosexualität, wobei die Aufmerksamkeit zunächst ausschlie lich den männlichen Homosexuellen zuteil wurde. Im Folgenden untersucht werden, wie die gleichgeschlechtliche Liebe erklärt wurde, das hei t welche wissenschaftlichen Konzepte ihr, insbesondere als eine Art der sexuellen Devianz, gegenüber vertreten wurden und welche Bewertungen sie erfuhr. Galt die Homosexualität als moralisch, physiologisch, psychologisch oder sozial bedingt? Diese Fragen werden in der folgenden Analyse der "Scientia sexualis" im medizinisch-psychologischen Diskurs von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum beginnenden 20. Jahrundert zu beantworten sein.
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