Die Gesundheitsreform in den Niederlanden 2006
| AUTHOR | Borelli-Montigny, Gisele |
| PUBLISHER | Grin Verlag (08/11/2008) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,7, SRH Hochschule Riedlingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Einführung Bis Ende 2005 war das Gesundheitssystem in der Niederlanden nach dem deutschen Muster organisiert. Die Gesundheitsversorgung erfolgte auf sehr hohem Niveau, wobei jeder Bürger Zugang zum System hatte und die Kosten im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarstaaten zunächst verhältnismä ig niedrig waren (Böcker et al., 2001). Aufgrund einer starken Erhöhung der Kosten zur Erhaltung dieses Systems ohne spürbare Verbesserung in der medizinischen Versorgung, in der insbesondere lange Wartezeiten bei fehlender Koordinierung sowie zunehmend Leistungseinschränkungen zu beobachten waren, wurde die Toleranzgrenze der Bevölkerung überschritten. Aus diesen Gründen wurde die Notwendigkeit einer umfassenden Reform immer dringender. Am 01.01.2006 änderte sich das niederländische Krankenversicherungssystem. Seit dem gibt es "eine neue Krankenversicherung für alle", die sich durch die Fusionierung von gesetzlichen Krankenkassen und Privatversicherungen auf dem Prinzip einer Basisversicherung für alle Bürger stützt. 1. Das Versicherungssystem in den Niederlanden 1.1 Das alte System - Ein Rückblick Das Gesundheitssystem der Niederlande, das grundsätzlich 1942 von der deutschen Besatzung eingeführt wurde, basierte auf dem Sozialversicherungsprinzip und entsprach einer Mischfinanzierung aus staatlichen und privaten Geldern. Eigentlich bestand das System aus drei Säulen: a) einer Sozialversicherung - das Algemene Wet Bijzondere Ziektekosten (AWBZ); b) einer Krankenversicherung nach deutschem Muster; c) einer privaten Krankenversicherung mit Kontrahierungszwang. Alle Bürger waren primär durch das AWBZ versichert. Darüber hinaus waren fast zwei Drittel der Niederländer in den gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert, da ihr versicherungspflichtiges Jahreseinkommen die Grenze von ca. 28.000 Euro nicht überstieg. Versi
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Product Details
ISBN-13:
9783640115792
ISBN-10:
3640115791
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
20
Carton Quantity:
354
Product Dimensions:
5.83 x 0.05 x 8.27 inches
Weight:
0.09 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,7, SRH Hochschule Riedlingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Einführung Bis Ende 2005 war das Gesundheitssystem in der Niederlanden nach dem deutschen Muster organisiert. Die Gesundheitsversorgung erfolgte auf sehr hohem Niveau, wobei jeder Bürger Zugang zum System hatte und die Kosten im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarstaaten zunächst verhältnismä ig niedrig waren (Böcker et al., 2001). Aufgrund einer starken Erhöhung der Kosten zur Erhaltung dieses Systems ohne spürbare Verbesserung in der medizinischen Versorgung, in der insbesondere lange Wartezeiten bei fehlender Koordinierung sowie zunehmend Leistungseinschränkungen zu beobachten waren, wurde die Toleranzgrenze der Bevölkerung überschritten. Aus diesen Gründen wurde die Notwendigkeit einer umfassenden Reform immer dringender. Am 01.01.2006 änderte sich das niederländische Krankenversicherungssystem. Seit dem gibt es "eine neue Krankenversicherung für alle", die sich durch die Fusionierung von gesetzlichen Krankenkassen und Privatversicherungen auf dem Prinzip einer Basisversicherung für alle Bürger stützt. 1. Das Versicherungssystem in den Niederlanden 1.1 Das alte System - Ein Rückblick Das Gesundheitssystem der Niederlande, das grundsätzlich 1942 von der deutschen Besatzung eingeführt wurde, basierte auf dem Sozialversicherungsprinzip und entsprach einer Mischfinanzierung aus staatlichen und privaten Geldern. Eigentlich bestand das System aus drei Säulen: a) einer Sozialversicherung - das Algemene Wet Bijzondere Ziektekosten (AWBZ); b) einer Krankenversicherung nach deutschem Muster; c) einer privaten Krankenversicherung mit Kontrahierungszwang. Alle Bürger waren primär durch das AWBZ versichert. Darüber hinaus waren fast zwei Drittel der Niederländer in den gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert, da ihr versicherungspflichtiges Jahreseinkommen die Grenze von ca. 28.000 Euro nicht überstieg. Versi
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