Biodiversität und Waldvermehrung: Ein Verfahren zur naturschutzfachlichen Evaluation von Erstaufforstungen
| AUTHOR | Eisenbei, Ralf; Eisenbei, Ralf |
| PUBLISHER | Grin Verlag (03/12/2009) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Forstwirtschaft / Forstwissenschaft, Note: cum laude, Georg-August-Universitt Gttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl sich die Fachdisziplinen generell einig sind, dass ein gewisser Prozentsatz der landwirtschaftlichen Nutzflche in Wald umgewandelt werden soll - die Angaben reichen von etwa 1 bis 3 Prozent - herrschen am konkreten Einzelfall unterschiedliche Meinungen vor. Verschiedene Gesprche mit den fr die Aufforstungsgenehmigung zustndigen Behrden fhrten immer wieder zu den gleichen Schlussfolgerungen: die Forstwirtschaft propagiert Aufforstungen in den meisten Fllen. Nimmt die Landwirtschaft eine ablehnende Haltung ein, so erfolgt dies meist mit einem Hinweis auf die regionalen Strukturen und die konomischen Zwnge in der Bewirtschaftung. Spricht sich aber der Naturschutz gegen eine Aufforstung aus, so knnen unterschiedliche Grnde vorliegen. Hufig geht es um den Schutz einer besonderen, gefhrdeten Art. Manchmal ist es das Landschaftsbild, manchmal auch ein angrenzendes Biotop, das vor negativen Auswirkungen der Aufforstung bewahrt werden soll. Insgesamt betrachtet, fhrt die wechselnde Argumentation dazu, dass die Entscheidung des Naturschutzes schwer kalkulierbar ist und so - vor allem auf Seiten der Grundbesitzer - Misstrauen entsteht. Es wird beklagt, dass der Naturschutz kein klares, allgemein gltiges Konzept zur Beurteilung von Erstaufforstungen besitzt. Tatschlich ist es so, dass der Naturschutz verschiedene Leitbilder besitzt, die nicht immer miteinander harmonieren. Eine Priorittensetzung ist kaum mglich. Die rumliche Konkretisierung durch die Definition regionaler Entwicklungsziele ist schwierig. Selbst ein Konsens im innerfachlichen Diskurs bringt noch keine Garantie fr die Implementierung der Planungsergebnisse, da letztere nur ber den Grundeigentmer erfolgen kann (Ausnahme: Schutzgebiete). In diesem Zusammenhang soll mit der vorliegenden Arbeit ein Versuch untern
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783640284269
ISBN-10:
3640284267
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
212
Carton Quantity:
34
Product Dimensions:
5.83 x 0.48 x 8.27 inches
Weight:
0.62 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Technology & Engineering | Agriculture - Forestry
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Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Forstwirtschaft / Forstwissenschaft, Note: cum laude, Georg-August-Universitt Gttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl sich die Fachdisziplinen generell einig sind, dass ein gewisser Prozentsatz der landwirtschaftlichen Nutzflche in Wald umgewandelt werden soll - die Angaben reichen von etwa 1 bis 3 Prozent - herrschen am konkreten Einzelfall unterschiedliche Meinungen vor. Verschiedene Gesprche mit den fr die Aufforstungsgenehmigung zustndigen Behrden fhrten immer wieder zu den gleichen Schlussfolgerungen: die Forstwirtschaft propagiert Aufforstungen in den meisten Fllen. Nimmt die Landwirtschaft eine ablehnende Haltung ein, so erfolgt dies meist mit einem Hinweis auf die regionalen Strukturen und die konomischen Zwnge in der Bewirtschaftung. Spricht sich aber der Naturschutz gegen eine Aufforstung aus, so knnen unterschiedliche Grnde vorliegen. Hufig geht es um den Schutz einer besonderen, gefhrdeten Art. Manchmal ist es das Landschaftsbild, manchmal auch ein angrenzendes Biotop, das vor negativen Auswirkungen der Aufforstung bewahrt werden soll. Insgesamt betrachtet, fhrt die wechselnde Argumentation dazu, dass die Entscheidung des Naturschutzes schwer kalkulierbar ist und so - vor allem auf Seiten der Grundbesitzer - Misstrauen entsteht. Es wird beklagt, dass der Naturschutz kein klares, allgemein gltiges Konzept zur Beurteilung von Erstaufforstungen besitzt. Tatschlich ist es so, dass der Naturschutz verschiedene Leitbilder besitzt, die nicht immer miteinander harmonieren. Eine Priorittensetzung ist kaum mglich. Die rumliche Konkretisierung durch die Definition regionaler Entwicklungsziele ist schwierig. Selbst ein Konsens im innerfachlichen Diskurs bringt noch keine Garantie fr die Implementierung der Planungsergebnisse, da letztere nur ber den Grundeigentmer erfolgen kann (Ausnahme: Schutzgebiete). In diesem Zusammenhang soll mit der vorliegenden Arbeit ein Versuch untern
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