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Faktoren für den Wandel von Frankreichs Parteiensystem. Institutionen, Sozialstrukturen und Issues

AUTHOR Willems, Silvia
PUBLISHER Grin Verlag (05/17/2009)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2002 fanden in Frankreich Prsidentschaftswahlen sowie Wahlen zur Nationalversammlung statt, die zum Teil einen unerwarteten Ausgang hatten. Whrend bei der Prsidentschaftswahl im April 2002 der bis dahin als Favorit geltende Kandidat der Parti Socialiste (PS) Lionel Jospin als drittplatzierter Kandidat bereits im ersten Wahlgang ausschied, gelang es dem rechtsextremen Parteifhrer der Front National (FN) Jean-Marie Le Pen im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der gaullistischen UMP, den amtierenden Prsidenten Jacques Chirac anzutreten, der schlie lich in seinem Amt mit einer gro en, gegen Le Pen gerichteten Mehrheit besttigt wurde. Bei den Wahlen zu Nationalversammlung am 9. und am 16. Juni 2002 gelang es den Gaullisten, die Mehrheit zu erlangen. Eine erneute Phase der so genannten Kohabitation wurde so verhindert. Die beiden gr ten Parteien (UMP und PS) konnten zusammen beinahe 90 Prozent der Parlamentssitze fr sich beanspruchen, was die Werte von vorangegangenen Wahlen bertraf. Whrend auf der Seite der Rechten die UMP eindeutig die Fhrungsposition beanspruchte, setzte sich auf der Linken die PS durch. In der vorliegenden Arbeit geht es unter anderem um eine Bestandsaufnahme des franzsischen Parteiensystems auf nationaler Ebene, so wie es sich aktuell in der Fnften Republik darstellt. Dabei kann die historische Entwicklung des franzsischen Parteiensystems nicht au er Acht gelassen werden, denn deren Kenntnis erleichtert die Analyse des heutigen Parteiensystems. Die Entwicklung seit 1984 steht unter besonderer Beleuchtung, da dieses Jahr den Eintritt der FN in die nationale politische Arena markiert und diese Partei seitdem auch die brigen Parteien im System in ihrem Verhalten beeinflusst hat. 1984 fanden die unter dem Verhltniswahlrecht durchgefhrten Wahlen zum Europischen P
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Product Details
ISBN-13: 9783640326730
ISBN-10: 3640326733
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 100
Carton Quantity: 70
Product Dimensions: 5.83 x 0.24 x 8.27 inches
Weight: 0.31 pound(s)
Country of Origin: US
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BISAC Categories
Political Science | General
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitt Bonn, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2002 fanden in Frankreich Prsidentschaftswahlen sowie Wahlen zur Nationalversammlung statt, die zum Teil einen unerwarteten Ausgang hatten. Whrend bei der Prsidentschaftswahl im April 2002 der bis dahin als Favorit geltende Kandidat der Parti Socialiste (PS) Lionel Jospin als drittplatzierter Kandidat bereits im ersten Wahlgang ausschied, gelang es dem rechtsextremen Parteifhrer der Front National (FN) Jean-Marie Le Pen im zweiten Wahlgang gegen den Kandidaten der gaullistischen UMP, den amtierenden Prsidenten Jacques Chirac anzutreten, der schlie lich in seinem Amt mit einer gro en, gegen Le Pen gerichteten Mehrheit besttigt wurde. Bei den Wahlen zu Nationalversammlung am 9. und am 16. Juni 2002 gelang es den Gaullisten, die Mehrheit zu erlangen. Eine erneute Phase der so genannten Kohabitation wurde so verhindert. Die beiden gr ten Parteien (UMP und PS) konnten zusammen beinahe 90 Prozent der Parlamentssitze fr sich beanspruchen, was die Werte von vorangegangenen Wahlen bertraf. Whrend auf der Seite der Rechten die UMP eindeutig die Fhrungsposition beanspruchte, setzte sich auf der Linken die PS durch. In der vorliegenden Arbeit geht es unter anderem um eine Bestandsaufnahme des franzsischen Parteiensystems auf nationaler Ebene, so wie es sich aktuell in der Fnften Republik darstellt. Dabei kann die historische Entwicklung des franzsischen Parteiensystems nicht au er Acht gelassen werden, denn deren Kenntnis erleichtert die Analyse des heutigen Parteiensystems. Die Entwicklung seit 1984 steht unter besonderer Beleuchtung, da dieses Jahr den Eintritt der FN in die nationale politische Arena markiert und diese Partei seitdem auch die brigen Parteien im System in ihrem Verhalten beeinflusst hat. 1984 fanden die unter dem Verhltniswahlrecht durchgefhrten Wahlen zum Europischen P
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