Richterliche Genehmigungen zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen bei Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen
| AUTHOR | Schaal, Daniela |
| PUBLISHER | Grin Verlag (07/31/2009) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,6, Universitt Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In den einschlgigen Pflegefachzeitschriften konnte in den letzten Jahren zunehmend die Diskussion ber die Anwendung von freiheitseinschrnkenden Ma nahmen in Alten- und Pflegeheimen verfolgt werden. Ebenso wurde in den Medien diese Thematik aufgegriffen und ber die Schicksale alter, pflegebedrftiger Menschen, die an das Bett gefesselt oder anhand von ruhig stellenden Medikamenten in ihrer Bewegung eingeschrnkt wurden [vgl. 20], informiert. Zugleich erschien im Jahr 2005 ein aufrttelndes Buch "Abgezockt und tot gepflegt" [6] von dem Journalisten Markus Breitscheidel, das ber die Missstnde in deutschen Alten- und Pflegeheimen berichtete. Aufgrund der Brisanz dieses Themas wurde an der Universitt Hamburg in der Fachrichtung Gesundheitswissenschaften ein Seminar angeboten, welches sich mit der Problematik bei der Anwendung von freiheitseinschrnkenden Ma nahmen auseinandergesetzt hat. Aufgrund der aktuellen Diskussion ber freiheitseinschrnkende Ma nahmen wird dieses Thema als Schwerpunkt in der vorliegenden Examensarbeit gewhlt. Oberstes Gebot fr das medizinische Personal ist die Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Das Selbstbestimmungsrecht untersagt, bis auf einige wenige gesetzlich geregelte Ausnahmeflle, jede Behandlung gegen den Willen des Bewohners. An dieser Stelle wird der Gegensatz zwischen Gesetz und Pflegealltag sichtbar. Im pflegerischen Alltag kann es bei Verhaltensaufflligkeiten der Bewohner aufgrund psychischer Erkrankungen zu verbalen oder krperlichen bergriffen auf sich selbst oder Dritte kommen. Aufgrund dessen kann es dazu kommen, dass in letzter Konsequenz freiheitseinschrnkende Ma nahmen angewandt werden mssen. Noch immer werden freiheitseinschrnkende Ma nahmen mit der Sturzprvention begrndet. In Alten- und Pflegeeinrichtungen kommt es immer wieder zu St
Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783640388455
ISBN-10:
3640388453
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
86
Carton Quantity:
82
Product Dimensions:
5.83 x 0.21 x 8.27 inches
Weight:
0.27 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Medical | General
Medical | General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Gesundheit - Sonstiges, Note: 1,6, Universitt Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: In den einschlgigen Pflegefachzeitschriften konnte in den letzten Jahren zunehmend die Diskussion ber die Anwendung von freiheitseinschrnkenden Ma nahmen in Alten- und Pflegeheimen verfolgt werden. Ebenso wurde in den Medien diese Thematik aufgegriffen und ber die Schicksale alter, pflegebedrftiger Menschen, die an das Bett gefesselt oder anhand von ruhig stellenden Medikamenten in ihrer Bewegung eingeschrnkt wurden [vgl. 20], informiert. Zugleich erschien im Jahr 2005 ein aufrttelndes Buch "Abgezockt und tot gepflegt" [6] von dem Journalisten Markus Breitscheidel, das ber die Missstnde in deutschen Alten- und Pflegeheimen berichtete. Aufgrund der Brisanz dieses Themas wurde an der Universitt Hamburg in der Fachrichtung Gesundheitswissenschaften ein Seminar angeboten, welches sich mit der Problematik bei der Anwendung von freiheitseinschrnkenden Ma nahmen auseinandergesetzt hat. Aufgrund der aktuellen Diskussion ber freiheitseinschrnkende Ma nahmen wird dieses Thema als Schwerpunkt in der vorliegenden Examensarbeit gewhlt. Oberstes Gebot fr das medizinische Personal ist die Beachtung des Selbstbestimmungsrechtes von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Das Selbstbestimmungsrecht untersagt, bis auf einige wenige gesetzlich geregelte Ausnahmeflle, jede Behandlung gegen den Willen des Bewohners. An dieser Stelle wird der Gegensatz zwischen Gesetz und Pflegealltag sichtbar. Im pflegerischen Alltag kann es bei Verhaltensaufflligkeiten der Bewohner aufgrund psychischer Erkrankungen zu verbalen oder krperlichen bergriffen auf sich selbst oder Dritte kommen. Aufgrund dessen kann es dazu kommen, dass in letzter Konsequenz freiheitseinschrnkende Ma nahmen angewandt werden mssen. Noch immer werden freiheitseinschrnkende Ma nahmen mit der Sturzprvention begrndet. In Alten- und Pflegeeinrichtungen kommt es immer wieder zu St
Show More
List Price $66.90
Your Price
$66.23
