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Wirtschaftlicher und sozialer Wandel in Italien im 2. Jh. v. Chr.

AUTHOR Wissner, Ralf
PUBLISHER Grin Verlag (03/11/2010)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 1991 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Spiele und Sport in Griechenland und Rom, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Verlauf des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts erwies sich als entscheidend für die äu ere und innere Entwicklung Roms. Insbesondere die Auseinandersetzung mit Karthago legte den Grundstein für die Gro machtstellung des römischen Reiches. Die Erlangung dieser Gro machtstellung führte rückwirkend zu gravierenden Umwandlungen im Wirtschaftsleben, namentlich der Verdrängung gro er Teile des Kleinbauerntums durch die Produktionsform des mit Sklaven bewirtschafteten Gro grundbesitzes. Die Umwandlung in der Agrarwirtschaft führte mit der Herausbildung eines städtischen Proletariats zu tiefgreifenden sozialen und politischen Veränderungen. Da das Proletariat langfristig bereit sein würde, für die Verbesserung seiner Situation eine Änderung der reformunfähigen Herrschaftsverhältnisse anzustreben, musste die herrschende Schicht daran interessiert sein, es anderweitig zu befrieden. Diese herrschende Schicht war aber keineswegs homogen, sondern unterlag einem Differenzierungsproze , so dass z.B. homines novi, "Karrieristen" wie Gajus Marius das Proletariat für ihre Ziele zu manipulieren versuchten. Für die Kanalisierung des Machtfaktors des proletarischen Potentials, der Deckung der Grundbedürfnisse der urbanen Nicht-Erwerbstätigen nach Nahrung und Zeitvertreib, standen somit erhebliche Mittel zur Verfügung - eine Entwicklung, die in der Kaiserzeit, als die Caesaren gezwungen waren, von ihrer schlecht verhüllten Alleinherrschaft abzulenken, z.B. in riesigen Arenabauten wie dem berühmten Kolosseum kulminierte. Neben der Verbreitung der Sklaverei, die das römische Reich bis weit in das letzte jahrhundert v. Chr. zu einer im Ausma bisher unbekannten und latenten Auseinandersetzung mit aufständischen Sklaven zwang, zog die Umwandl
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783640559893
ISBN-10: 3640559894
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 20
Carton Quantity: 354
Product Dimensions: 5.83 x 0.05 x 8.27 inches
Weight: 0.09 pound(s)
Country of Origin: US
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BISAC Categories
History | Ancient - General
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Studienarbeit aus dem Jahr 1991 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Ruhr-Universität Bochum (Fakultät für Geschichtswissenschaft), Veranstaltung: Spiele und Sport in Griechenland und Rom, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Verlauf des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts erwies sich als entscheidend für die äu ere und innere Entwicklung Roms. Insbesondere die Auseinandersetzung mit Karthago legte den Grundstein für die Gro machtstellung des römischen Reiches. Die Erlangung dieser Gro machtstellung führte rückwirkend zu gravierenden Umwandlungen im Wirtschaftsleben, namentlich der Verdrängung gro er Teile des Kleinbauerntums durch die Produktionsform des mit Sklaven bewirtschafteten Gro grundbesitzes. Die Umwandlung in der Agrarwirtschaft führte mit der Herausbildung eines städtischen Proletariats zu tiefgreifenden sozialen und politischen Veränderungen. Da das Proletariat langfristig bereit sein würde, für die Verbesserung seiner Situation eine Änderung der reformunfähigen Herrschaftsverhältnisse anzustreben, musste die herrschende Schicht daran interessiert sein, es anderweitig zu befrieden. Diese herrschende Schicht war aber keineswegs homogen, sondern unterlag einem Differenzierungsproze , so dass z.B. homines novi, "Karrieristen" wie Gajus Marius das Proletariat für ihre Ziele zu manipulieren versuchten. Für die Kanalisierung des Machtfaktors des proletarischen Potentials, der Deckung der Grundbedürfnisse der urbanen Nicht-Erwerbstätigen nach Nahrung und Zeitvertreib, standen somit erhebliche Mittel zur Verfügung - eine Entwicklung, die in der Kaiserzeit, als die Caesaren gezwungen waren, von ihrer schlecht verhüllten Alleinherrschaft abzulenken, z.B. in riesigen Arenabauten wie dem berühmten Kolosseum kulminierte. Neben der Verbreitung der Sklaverei, die das römische Reich bis weit in das letzte jahrhundert v. Chr. zu einer im Ausma bisher unbekannten und latenten Auseinandersetzung mit aufständischen Sklaven zwang, zog die Umwandl
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