Zusammenhänge zwischen "Pädagogischer Diagnostik", "Individueller Förderung" und "Gutem Unterricht"
| AUTHOR | Kulbach, Mario |
| PUBLISHER | Grin Verlag (04/21/2011) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Universität Siegen (Fakultät II - Bildung, Architektur, Künste), Veranstaltung: Kann denn Fördern Sünde sein?, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem schwachen Abschneiden deutscher SuS bei internationalen Schulleistungstests (PISA, IGLU, TIMSS) wurde dieses u.a. mit der mangelnden diagnostischen Kompetenz der LuL begründet. Aufsehen erregte in diesem Zusammenhang, dass 90% der SuS an Hauptschulen, deren Lesekompetenz bei PISA unter Kompetenzstufe 1 lagen, von ihren LuL nicht als schwache Leser identifiziert wurden. PISA hatte damit einen erheblichen Anteil daran, dass Pädagogische Diagnostik wieder in den Fokus von Bildungsforschern geriet und kontrovers diskutiert wurde/wird. Felix Winter erklärt in seinem Aufsatz "Diagnosen im Dienst des Lernens", dass Diagnostizieren und Fördern zum Unterrichten dazu gehöre und die Tendenz zu erkennen sei, dass Pädagogik sich dahingehend entwickle, die Förderung der SuS zu einem der höchsten Ziele zu erklären, die auf fundierten Diagnosen aufbaue. Ähnlich äu ert sich Marianne Horstkemper in ihrem Beitrag "Fördern hei t diagnostizieren"; sie möchte Pädagogische Diagnostik (PD) als wichtige Voraussetzung für individuellen Lernerfolg verstanden wissen. In beiden Aussagen ist die Forderung inbegriffen, dass PD und Individuelle Förderung (IF) Teil des gängigen Schulunterrichts sein müssen, und nicht au erhalb dieses zu denken sind. Winter und Horstkemper sehen somit PD und IF als einen Teil guten Unterrichts (GU). An dieser Stelle stellt sich zwangsläufig die Frage, inwiefern PD, IF und GU zusammenhängen? Wie könnte man diese Gebiete kategorisieren oder hierarchisieren? Um dies tun zu können, muss man sich zunächst im Klaren darüber sein, worum es bei PD, IF und auch bei GU geht. Dafür wird in einem ersten Kapitel zunächst ein grober Zusammenhang zwischen PD, IF und GU entworfen, worauf zwei Kapitel mit dem Schwerpunkt auf PD u
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Product Details
ISBN-13:
9783640898077
ISBN-10:
3640898079
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
36
Carton Quantity:
196
Product Dimensions:
5.83 x 0.09 x 8.27 inches
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0.12 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Unassigned | Administration - General
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,3, Universität Siegen (Fakultät II - Bildung, Architektur, Künste), Veranstaltung: Kann denn Fördern Sünde sein?, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem schwachen Abschneiden deutscher SuS bei internationalen Schulleistungstests (PISA, IGLU, TIMSS) wurde dieses u.a. mit der mangelnden diagnostischen Kompetenz der LuL begründet. Aufsehen erregte in diesem Zusammenhang, dass 90% der SuS an Hauptschulen, deren Lesekompetenz bei PISA unter Kompetenzstufe 1 lagen, von ihren LuL nicht als schwache Leser identifiziert wurden. PISA hatte damit einen erheblichen Anteil daran, dass Pädagogische Diagnostik wieder in den Fokus von Bildungsforschern geriet und kontrovers diskutiert wurde/wird. Felix Winter erklärt in seinem Aufsatz "Diagnosen im Dienst des Lernens", dass Diagnostizieren und Fördern zum Unterrichten dazu gehöre und die Tendenz zu erkennen sei, dass Pädagogik sich dahingehend entwickle, die Förderung der SuS zu einem der höchsten Ziele zu erklären, die auf fundierten Diagnosen aufbaue. Ähnlich äu ert sich Marianne Horstkemper in ihrem Beitrag "Fördern hei t diagnostizieren"; sie möchte Pädagogische Diagnostik (PD) als wichtige Voraussetzung für individuellen Lernerfolg verstanden wissen. In beiden Aussagen ist die Forderung inbegriffen, dass PD und Individuelle Förderung (IF) Teil des gängigen Schulunterrichts sein müssen, und nicht au erhalb dieses zu denken sind. Winter und Horstkemper sehen somit PD und IF als einen Teil guten Unterrichts (GU). An dieser Stelle stellt sich zwangsläufig die Frage, inwiefern PD, IF und GU zusammenhängen? Wie könnte man diese Gebiete kategorisieren oder hierarchisieren? Um dies tun zu können, muss man sich zunächst im Klaren darüber sein, worum es bei PD, IF und auch bei GU geht. Dafür wird in einem ersten Kapitel zunächst ein grober Zusammenhang zwischen PD, IF und GU entworfen, worauf zwei Kapitel mit dem Schwerpunkt auf PD u
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