Gewerkschaftliche Interaktionsmuster im Wandel: Arbeitnehmerverbände im politischen System Deutschland und Schweden
| AUTHOR | Dring, Tobias |
| PUBLISHER | Grin Verlag (05/24/2012) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entstehung von Gewerkschaften führt auf das Spannungsverhältnis von Kapital und Arbeit zurück (Vgl.: Esser 2003: 65). Ein Phänomen welches mit der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert besonders deutlich wurde und eine gesellschaftliche Cleavage-Struktur offenbart, die das menschliche und das gesellschaftliche Sein bis heute prägt. In Gewerkschaften beziehungsweise umfassender bezeichnend Arbeitnehmerverbänden, finden die Interessen von lohnabhängig Beschäftigten ein mächtiges Sprachrohr, welches ihre Interessen gegenüber der Umwelt, den Unternehmern und dem politischen System zur Geltung bringt. Die Akkumulation und Integration einzelner, atomisierter Interessen lohnabhängig Beschäftigter in mächtigen und einflussreichen Verbänden und deren Repräsentation gegenüber der Umwelt lässt sich durch den Begriff des (Neo-)Korporatismus um eine strukturelle und prozessuale Dimension der Interessenvermittlung1 erweitern. Hier werden Deutschland und Schweden als zwei Fälle gegenüber gestellt, die beide eine Zeit starker korporatistischer Arrangements aufweisen. In beiden Fällen wird eine Erosion des Korporatismus, ein Paradigmenwechsel in der Interessenvermittlung (Vgl.: Winter 2009: 17f.) der lohnabhängig Beschäftigten attestiert. Um dieses Bild nachzuzeichnen, werde ich die Entwicklung des Korporatismus in Deutschland und Schweden gegenüberstellen, wobei die Untersuchung in den jeweiligen Hochphase des Korporatismus beginnt. Bleibt die Frage, inwieweit das Verhältnis zwischen Staat und Arbeitnehmerverbänden einem Wandel unterliegt. Welche institutionellen und strukturellen Veränderungen bedingen einen Funktionswandel beziehungsweise eine Funktionsanpassung der Verbände gegenüber dem Staat? Neben einer Analyse der institutionellen und strukturellen Verankerung von Arbei
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Product Details
ISBN-13:
9783656130871
ISBN-10:
3656130876
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
26
Carton Quantity:
272
Product Dimensions:
5.83 x 0.06 x 8.27 inches
Weight:
0.10 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Unassigned | Political Ideologies - General
Unassigned | Comparative Politics
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Politische Systeme allgemein und im Vergleich, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entstehung von Gewerkschaften führt auf das Spannungsverhältnis von Kapital und Arbeit zurück (Vgl.: Esser 2003: 65). Ein Phänomen welches mit der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert besonders deutlich wurde und eine gesellschaftliche Cleavage-Struktur offenbart, die das menschliche und das gesellschaftliche Sein bis heute prägt. In Gewerkschaften beziehungsweise umfassender bezeichnend Arbeitnehmerverbänden, finden die Interessen von lohnabhängig Beschäftigten ein mächtiges Sprachrohr, welches ihre Interessen gegenüber der Umwelt, den Unternehmern und dem politischen System zur Geltung bringt. Die Akkumulation und Integration einzelner, atomisierter Interessen lohnabhängig Beschäftigter in mächtigen und einflussreichen Verbänden und deren Repräsentation gegenüber der Umwelt lässt sich durch den Begriff des (Neo-)Korporatismus um eine strukturelle und prozessuale Dimension der Interessenvermittlung1 erweitern. Hier werden Deutschland und Schweden als zwei Fälle gegenüber gestellt, die beide eine Zeit starker korporatistischer Arrangements aufweisen. In beiden Fällen wird eine Erosion des Korporatismus, ein Paradigmenwechsel in der Interessenvermittlung (Vgl.: Winter 2009: 17f.) der lohnabhängig Beschäftigten attestiert. Um dieses Bild nachzuzeichnen, werde ich die Entwicklung des Korporatismus in Deutschland und Schweden gegenüberstellen, wobei die Untersuchung in den jeweiligen Hochphase des Korporatismus beginnt. Bleibt die Frage, inwieweit das Verhältnis zwischen Staat und Arbeitnehmerverbänden einem Wandel unterliegt. Welche institutionellen und strukturellen Veränderungen bedingen einen Funktionswandel beziehungsweise eine Funktionsanpassung der Verbände gegenüber dem Staat? Neben einer Analyse der institutionellen und strukturellen Verankerung von Arbei
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