Back to Search

Die Regelschule am Ende: Warum Umdenken angesichts sogenannter "Verhaltensstörungen" und "Leistungsverweigerung" not tut

AUTHOR Vogel, Janka
PUBLISHER Grin Verlag (07/20/2012)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1-, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "[...] Die Resultate der jetzigen Schule, worin bestehen sie? Abgenützte Hirnkraft, schwache Nerven, gehemmte Originalität, erschlaffte Initiative, abgestumpfte Pflicht für die umgebende Wirklichkeit, erstickte Idealität unter dem fieberhaften Eifer, es zu ei-nem Posten zu bringen [...]"1. Die "jetzige Schule", von der hier die Rede ist, liegt über 100 Jahre zurück und doch scheint die Beobachtung auch das Regelschulsystem des 21. Jahrhunderts treffend zu beschreiben hinsichtlich seines Erfolges. "[...] Für die meisten ist das Resultat [...], dass sie nicht einmal mit wirklichem Nutzen eine Zeitung lesen können [...]"2, so die ernüchternde Feststellung der schwedischen Pädagogin Ellen Key in ihrem Buch "Das Jahrhundert des Kindes" weiter. Es ist die alte Frage, die neu gestellt werden muss: Was soll Schule leisten? Neu gestellt werden muss sie, weil wir es heute mit einer Vielzahl von Problematiken zu tun haben, die in dieser Form neu sind: kindliche Verhaltensstörungen, bzw. -auffälligkeiten, soge-nannte Leistungsverweigerung und zunehmende Jugendkriminalität. Berge von Erzie-hungsratgebern erscheinen jährlich neu auf dem Büchermarkt und der steigende Absatz zeigt die hilflose Situation, in der sich Erziehende zu befinden scheinen. In dieser "all-gegenwärtigen Expertokratie"3 ist die Rede von kindlichen "Tyrannen", die nicht sein müssten4, von deliquenten Jugendlichen mit Migrationshintergrund5, von "schwierigen Kinden", die es nicht gebe6, von einer "gestörten Gesellschaft"7 und dem schwierigen Verhältnis "zwischen Super-Mamas und Erziehungsnotsstand"8. Es wird zu fragen sein, inwieweit die Schule - hier ist damit die staatliche Regelschule gemeint - möglicherweise selbst verantwortlich ist für sich angeblich häufende Auffäl-ligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. U
Show More
Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783656239376
ISBN-10: 3656239371
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 28
Carton Quantity: 252
Product Dimensions: 5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight: 0.11 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Education | General
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie, Note: 1-, Philipps-Universität Marburg (Fachbereich Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "[...] Die Resultate der jetzigen Schule, worin bestehen sie? Abgenützte Hirnkraft, schwache Nerven, gehemmte Originalität, erschlaffte Initiative, abgestumpfte Pflicht für die umgebende Wirklichkeit, erstickte Idealität unter dem fieberhaften Eifer, es zu ei-nem Posten zu bringen [...]"1. Die "jetzige Schule", von der hier die Rede ist, liegt über 100 Jahre zurück und doch scheint die Beobachtung auch das Regelschulsystem des 21. Jahrhunderts treffend zu beschreiben hinsichtlich seines Erfolges. "[...] Für die meisten ist das Resultat [...], dass sie nicht einmal mit wirklichem Nutzen eine Zeitung lesen können [...]"2, so die ernüchternde Feststellung der schwedischen Pädagogin Ellen Key in ihrem Buch "Das Jahrhundert des Kindes" weiter. Es ist die alte Frage, die neu gestellt werden muss: Was soll Schule leisten? Neu gestellt werden muss sie, weil wir es heute mit einer Vielzahl von Problematiken zu tun haben, die in dieser Form neu sind: kindliche Verhaltensstörungen, bzw. -auffälligkeiten, soge-nannte Leistungsverweigerung und zunehmende Jugendkriminalität. Berge von Erzie-hungsratgebern erscheinen jährlich neu auf dem Büchermarkt und der steigende Absatz zeigt die hilflose Situation, in der sich Erziehende zu befinden scheinen. In dieser "all-gegenwärtigen Expertokratie"3 ist die Rede von kindlichen "Tyrannen", die nicht sein müssten4, von deliquenten Jugendlichen mit Migrationshintergrund5, von "schwierigen Kinden", die es nicht gebe6, von einer "gestörten Gesellschaft"7 und dem schwierigen Verhältnis "zwischen Super-Mamas und Erziehungsnotsstand"8. Es wird zu fragen sein, inwieweit die Schule - hier ist damit die staatliche Regelschule gemeint - möglicherweise selbst verantwortlich ist für sich angeblich häufende Auffäl-ligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. U
Show More
List Price $37.90
Your Price  $37.52
Paperback