Ortsaufgelöste Ramanstreuung
| AUTHOR | Klbach, J. Micha; Kolbach, J. Micha |
| PUBLISHER | Grin Verlag (10/03/2012) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Physik - Optik, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universit t D sseldorf (IPkM), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Als 1928 C. V. Raman zusammen mit K. S. Krishnan den nach ihm benannten Effekt des inelastischen Photonenstreuprozesses an Molek len und Atomverb nden in Fl ssigkeiten entdeckte 1], legte er damit den Grundstein f r eine bis heute anhaltende Spektroskopietechnik. Kurz nach ihrer Entdeckung gelang es zwei russischen Wissenschaftlern, G. Landberg und L. Mandelstam, den Raman-Effekt auch an Kristallen zu zeigen 2]. Bereits 1923 hatte A. Smekal 3] das Ph nomen des Raman-Effekts vorhergesagt. Seither wurden auf dem Gebiet der Ramanspektroskopie wesentliche Fortschritte technischer Art erzielt und mit Hilfe dieser Spektroskopie Erkenntnisse im Aufbau und in der Struktur der Materie gewonnen. Die Entwicklung und der anschlie ende Siegeszug des Lasers Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts er ffneten der Ramanspektroskopie eine Vielzahl neuer M glichkeiten und Einsatzgebiete. 1969 wurde von S. K. Freeman et al. 4] sowie von M. Deporcq et al. 5] die Einsatzm glichkeit der Ramanspektroskopie an mikroskopisch kleinen Proben gezeigt mit der Absicht, Strukturen und Zusammensetzung sehr kleiner Probenvolumina zu erhalten. Die Erkenntnisse dieser Arbeiten nutzte M. Delhaye et al. 6], um nicht nur mikroskopische Proben spektroskopisch zu untersuchen, sondern auch deren Form und Lage in einer makroskopischen Umgebung. Damit wurde 1975 das erste Raman-Mikroskop realisiert. Hierbei nutzte Delhaye das so genannte Imaging-Verfahren, bei dem die gesamte Probe in einem beleuchtet und das Ramanlicht ber Filter aufgenommen wurde. In den Achtzigern entwickelte dann D. J. Gardiner et al. 7] ein Raman-Mikroskop, das einzelne Punkte einer Probe abrastert und dadurch wesentlich detailliertere Informationen ber die Beschaffenheit liefert. ...] ______ 1] C. V. Raman and K. S. Krishnan, Nature, 121, 501, 1928 2] G. L
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ISBN-13:
9783656280927
ISBN-10:
3656280924
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
88
Carton Quantity:
80
Product Dimensions:
5.83 x 0.21 x 8.27 inches
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0.28 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Physics - Optics & Light
Descriptions, Reviews, Etc.
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Physik - Optik, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universit t D sseldorf (IPkM), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Als 1928 C. V. Raman zusammen mit K. S. Krishnan den nach ihm benannten Effekt des inelastischen Photonenstreuprozesses an Molek len und Atomverb nden in Fl ssigkeiten entdeckte 1], legte er damit den Grundstein f r eine bis heute anhaltende Spektroskopietechnik. Kurz nach ihrer Entdeckung gelang es zwei russischen Wissenschaftlern, G. Landberg und L. Mandelstam, den Raman-Effekt auch an Kristallen zu zeigen 2]. Bereits 1923 hatte A. Smekal 3] das Ph nomen des Raman-Effekts vorhergesagt. Seither wurden auf dem Gebiet der Ramanspektroskopie wesentliche Fortschritte technischer Art erzielt und mit Hilfe dieser Spektroskopie Erkenntnisse im Aufbau und in der Struktur der Materie gewonnen. Die Entwicklung und der anschlie ende Siegeszug des Lasers Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts er ffneten der Ramanspektroskopie eine Vielzahl neuer M glichkeiten und Einsatzgebiete. 1969 wurde von S. K. Freeman et al. 4] sowie von M. Deporcq et al. 5] die Einsatzm glichkeit der Ramanspektroskopie an mikroskopisch kleinen Proben gezeigt mit der Absicht, Strukturen und Zusammensetzung sehr kleiner Probenvolumina zu erhalten. Die Erkenntnisse dieser Arbeiten nutzte M. Delhaye et al. 6], um nicht nur mikroskopische Proben spektroskopisch zu untersuchen, sondern auch deren Form und Lage in einer makroskopischen Umgebung. Damit wurde 1975 das erste Raman-Mikroskop realisiert. Hierbei nutzte Delhaye das so genannte Imaging-Verfahren, bei dem die gesamte Probe in einem beleuchtet und das Ramanlicht ber Filter aufgenommen wurde. In den Achtzigern entwickelte dann D. J. Gardiner et al. 7] ein Raman-Mikroskop, das einzelne Punkte einer Probe abrastert und dadurch wesentlich detailliertere Informationen ber die Beschaffenheit liefert. ...] ______ 1] C. V. Raman and K. S. Krishnan, Nature, 121, 501, 1928 2] G. L
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