Das Raumkonzept von Alexander B. Murphy: Territorium als Ideologie
| AUTHOR | Teipelke, Renard |
| PUBLISHER | Grin Publishing (10/27/2012) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Politische Geographie, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main (Institut f r Humangeographie), Veranstaltung: Konzepte der Humangeografie, Sprache: Deutsch, Abstract: Existential questions - who gets to have a country and who gets to be a country (Khanna 2011: 75) -- Mit dieser Formulierung pointiert Khanna in seinem popul ren Sachbuch "How to Run the World" (2011) den grundlegenden Ansatz der geografischen und politikwissenschaftlichen Forschung zu Geopolitik und Territorium. Territorium ist dabei mehr als nur ein Begriff oder Startpunkt f r die Untersuchung zwischenstaatlicher oder innerstaatlicher Konflikte, sondern bedarf einer konzeptionellen Fassung beziehungsweise theoretischen Untersuchung. Dieser Aufgabe hat sich Murphy in seinem 2005 publizierten Beitrag "Territorial Ideology and Interstate Conflict" angenommen und soll daher nachfolgend einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Murphys Raumkonzept sieht hierbei Territorium als Ideologie an und m chte Konflikte im modernen Staatensystem seit dem 20. Jahrhundert ber eine Untersuchung verschiedener Auspr gungen dieser Ideologie, also unterschiedlicher territorialer Logiken, erkl ren k nnen. Nachdem ich Murphys zentrale Argumentation und Konzeption von Territorium als Ideologie vorgestellt habe (Kapitel 2), werde ich diese kritisch analysieren. In den nachfolgenden Ausf hrungen vertrete ich dabei die These, dass mit Murphys Raumkonzept eine Vielzahl territorialer Konflikte im modernen Staatensystem erl utert werden kann. Die Theorie des Autors kann aber nicht zugrundeliegende Ursachen solcher Konflikte ausreichend identifizieren und erkl ren, weil die Kategorien territorialer Logiken zum Teil Unsch rfen enthalten (Kapitel 3). Murphy f llt in die von Agnew kritisierte "territorial trap" (vgl. Elden 2010: 801), weil er den Nationalstaat als scheinbar naturgegebenes Organisationsprinzip von Gesellschaft voraus
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Product Format
Product Details
ISBN-13:
9783656293927
ISBN-10:
3656293929
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
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Page Count:
20
Carton Quantity:
205
Product Dimensions:
7.00 x 0.04 x 10.00 inches
Weight:
0.12 pound(s)
Country of Origin:
US
Subject Information
BISAC Categories
Science | Earth Sciences - Geography
Descriptions, Reviews, Etc.
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Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Politische Geographie, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universit t Frankfurt am Main (Institut f r Humangeographie), Veranstaltung: Konzepte der Humangeografie, Sprache: Deutsch, Abstract: Existential questions - who gets to have a country and who gets to be a country (Khanna 2011: 75) -- Mit dieser Formulierung pointiert Khanna in seinem popul ren Sachbuch "How to Run the World" (2011) den grundlegenden Ansatz der geografischen und politikwissenschaftlichen Forschung zu Geopolitik und Territorium. Territorium ist dabei mehr als nur ein Begriff oder Startpunkt f r die Untersuchung zwischenstaatlicher oder innerstaatlicher Konflikte, sondern bedarf einer konzeptionellen Fassung beziehungsweise theoretischen Untersuchung. Dieser Aufgabe hat sich Murphy in seinem 2005 publizierten Beitrag "Territorial Ideology and Interstate Conflict" angenommen und soll daher nachfolgend einer kritischen Betrachtung unterzogen werden. Murphys Raumkonzept sieht hierbei Territorium als Ideologie an und m chte Konflikte im modernen Staatensystem seit dem 20. Jahrhundert ber eine Untersuchung verschiedener Auspr gungen dieser Ideologie, also unterschiedlicher territorialer Logiken, erkl ren k nnen. Nachdem ich Murphys zentrale Argumentation und Konzeption von Territorium als Ideologie vorgestellt habe (Kapitel 2), werde ich diese kritisch analysieren. In den nachfolgenden Ausf hrungen vertrete ich dabei die These, dass mit Murphys Raumkonzept eine Vielzahl territorialer Konflikte im modernen Staatensystem erl utert werden kann. Die Theorie des Autors kann aber nicht zugrundeliegende Ursachen solcher Konflikte ausreichend identifizieren und erkl ren, weil die Kategorien territorialer Logiken zum Teil Unsch rfen enthalten (Kapitel 3). Murphy f llt in die von Agnew kritisierte "territorial trap" (vgl. Elden 2010: 801), weil er den Nationalstaat als scheinbar naturgegebenes Organisationsprinzip von Gesellschaft voraus
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