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Semantische Entlehnungen im Französischen auf der Grundlage englischer Lexeme mit französischem Etymon

AUTHOR Burgess, Lucius
PUBLISHER Grin Verlag (12/07/2012)
PRODUCT TYPE Paperback (Paperback)

Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik - Franzsisch - Pdagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universitt Greifswald (Romanistik ), Veranstaltung: Aspekte der franzsischen Wortgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum ein anderes Land in dieser konsequenten Form betreibt Frankreich eine Pflege der eigenen Sprache, die bisweilen an Sprachpurismus grenzt. [...] Die berwachung und unter Umstnden auch die Kontrolle von Sprache gelingt jedoch nur solange problemlos, wie sich diese berwachung allein auf die Formseite von Worten bezieht. Sobald es sich zum Beispiel um eine Entlehnung handelt, bei der das Lexem der Vorbild-Sprache einem schon vorhandenen Lexem der nachbildenden Sprache formal gleicht, wird der Einfluss der Vorbild-Sprache kaum mehr noch steuerbar. Entscheidend bei dieser Art der Entlehnung ist aber, dass sie bei Sprachpflegern auf keinen Widerstand st t, dass also auf sie bezogene Reglungen aus Sicht der Acadmie franaise und hnlicher Institutionen berhaupt nicht als notwendig angesehen werden. Ist aber tatschlich die Formgleichheit von Vorbild-Wort und nachgebildetem Wort entscheidend? Tatschlich scheint sich die Akzeptanz von Entlehnungen nicht nur auf solche Flle zu beschrnken, bei denen das Lehnwort und das bereits existierende Wort der nachbildenden Sprache identisch sind, wie zum Beispiel die Etymologie des Wortes budget zeigt: In Die Anglomanie in Frankreich macht J. BRUCH darauf aufmerksam, dass das englische "[...] budget 'Haushaltsplan des Staates' [...] unter Napoleon I. nur angenommen werden konnte, weil es seit langem schon inoffiziell gebraucht wurde, und das [sic] von engl. budget stammte, welches selbst altfrz. Ursprungs ist [...]" . Das Wort war im 15. Jahrhundert ber franzsisch bougette "Reisetasche aus Leder" nach England gekommen, erlebte dort im 18. Jahrhundert eine Bedeutungserweiterung und wurde dann in vernderter Lautung und Graphie wieder ins Franzsische entlehnt. Diese Geg
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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783656324188
ISBN-10: 3656324182
Binding: Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language: German
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Page Count: 38
Carton Quantity: 186
Product Dimensions: 5.83 x 0.09 x 8.27 inches
Weight: 0.14 pound(s)
Country of Origin: US
Subject Information
BISAC Categories
Language Arts & Disciplines | Study & Teaching
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Didaktik - Franzsisch - Pdagogik, Sprachwissenschaft, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universitt Greifswald (Romanistik ), Veranstaltung: Aspekte der franzsischen Wortgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kaum ein anderes Land in dieser konsequenten Form betreibt Frankreich eine Pflege der eigenen Sprache, die bisweilen an Sprachpurismus grenzt. [...] Die berwachung und unter Umstnden auch die Kontrolle von Sprache gelingt jedoch nur solange problemlos, wie sich diese berwachung allein auf die Formseite von Worten bezieht. Sobald es sich zum Beispiel um eine Entlehnung handelt, bei der das Lexem der Vorbild-Sprache einem schon vorhandenen Lexem der nachbildenden Sprache formal gleicht, wird der Einfluss der Vorbild-Sprache kaum mehr noch steuerbar. Entscheidend bei dieser Art der Entlehnung ist aber, dass sie bei Sprachpflegern auf keinen Widerstand st t, dass also auf sie bezogene Reglungen aus Sicht der Acadmie franaise und hnlicher Institutionen berhaupt nicht als notwendig angesehen werden. Ist aber tatschlich die Formgleichheit von Vorbild-Wort und nachgebildetem Wort entscheidend? Tatschlich scheint sich die Akzeptanz von Entlehnungen nicht nur auf solche Flle zu beschrnken, bei denen das Lehnwort und das bereits existierende Wort der nachbildenden Sprache identisch sind, wie zum Beispiel die Etymologie des Wortes budget zeigt: In Die Anglomanie in Frankreich macht J. BRUCH darauf aufmerksam, dass das englische "[...] budget 'Haushaltsplan des Staates' [...] unter Napoleon I. nur angenommen werden konnte, weil es seit langem schon inoffiziell gebraucht wurde, und das [sic] von engl. budget stammte, welches selbst altfrz. Ursprungs ist [...]" . Das Wort war im 15. Jahrhundert ber franzsisch bougette "Reisetasche aus Leder" nach England gekommen, erlebte dort im 18. Jahrhundert eine Bedeutungserweiterung und wurde dann in vernderter Lautung und Graphie wieder ins Franzsische entlehnt. Diese Geg
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