Spielerisch Lernen im Politikunterricht: Die Bedeutung von Einstiegs-, Diskussions- und Entscheidungsspielen
| AUTHOR | Hbinger, Nils |
| PUBLISHER | Grin Verlag (05/29/2013) |
| PRODUCT TYPE | Paperback (Paperback) |
Description
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik - Politik, politische Bildung, Note: 12, Justus-Liebig-Universität Gie en (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Interaktions- und Simulationsspiele in der politischen Bildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit Ende der 1990er Jahre gehört ein breites Spektrum an Spielformen zum Methodenrepertoire des Politikunterrichts. Das Angebot reicht von Assoziations- und Einstiegsspielen, Diskussions- und Entscheidungsspielen, Simulationsspielen, Interaktions- und Kooperationsspielen, sowie Wissensspielen, bis hin zu szenischen Spielformen und spielerischen Präsentations- und Produktionsformen. Nicht zuletzt ein zunehmendes Desinteresse unter Schülern und Schülerinnen an dem Unterrichtsfach Politik und Wirtschaft führte dazu, dass dem Fach neue Attraktivität durch spielerische Elemente verliehen wurde. Spiele im Politikunterricht verfolgen jedoch nicht ausschlie lich das Ziel, dem Politikunterricht im Allgemeinen grö ere Popularität zu verschaffen. Vor allem ermöglichen sie es den Schüler und Schülerinnen auf ungezwungene und spannende Weise ihre politische Urteils- und Handlungsfähigkeit auszubauen und sich zu demokratischen, mündigen und selbstständigen Bürgern zu entwickeln. Es steht fest, dass es sich bei Spielen und Lernen nicht um Komponenten handelt, die sich gegenseitig ausschlie en. Vielmehr ermöglicht eine Kombination hieraus, dass Schüler und Schülerinnen spielerisch ihre Sozialkompetenzen, politische Urteilsfähigkeit und Handlungsfähigkeit ausbauen, sowie ihre methodischen Kompetenzen erweitern. Von besonderer Bedeutung für die politische Bildung sind Diskussions- und Entscheidungsspiele. So lernen Schüler und Schülerinnen beispielsweise in einer Pro-Contra-Debatte, dass es für eine bestimmte politische Ja-Nein-Streitfrage keine einvernehmliche Lösung gibt, da der Gehalt in hohem Ma e kontrovers ist. In einer solchen Debatte lernen die Schüler und Schülerinnen beispielsweise Argumente aufz
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Product Details
ISBN-13:
9783656420873
ISBN-10:
3656420874
Binding:
Paperback or Softback (Trade Paperback (Us))
Content Language:
German
More Product Details
Page Count:
28
Carton Quantity:
252
Product Dimensions:
5.83 x 0.07 x 8.27 inches
Weight:
0.11 pound(s)
Country of Origin:
US
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BISAC Categories
Unassigned | General
Unassigned | General
Descriptions, Reviews, Etc.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Didaktik - Politik, politische Bildung, Note: 12, Justus-Liebig-Universität Gie en (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Seminar: Interaktions- und Simulationsspiele in der politischen Bildung, Sprache: Deutsch, Abstract: Spätestens seit Ende der 1990er Jahre gehört ein breites Spektrum an Spielformen zum Methodenrepertoire des Politikunterrichts. Das Angebot reicht von Assoziations- und Einstiegsspielen, Diskussions- und Entscheidungsspielen, Simulationsspielen, Interaktions- und Kooperationsspielen, sowie Wissensspielen, bis hin zu szenischen Spielformen und spielerischen Präsentations- und Produktionsformen. Nicht zuletzt ein zunehmendes Desinteresse unter Schülern und Schülerinnen an dem Unterrichtsfach Politik und Wirtschaft führte dazu, dass dem Fach neue Attraktivität durch spielerische Elemente verliehen wurde. Spiele im Politikunterricht verfolgen jedoch nicht ausschlie lich das Ziel, dem Politikunterricht im Allgemeinen grö ere Popularität zu verschaffen. Vor allem ermöglichen sie es den Schüler und Schülerinnen auf ungezwungene und spannende Weise ihre politische Urteils- und Handlungsfähigkeit auszubauen und sich zu demokratischen, mündigen und selbstständigen Bürgern zu entwickeln. Es steht fest, dass es sich bei Spielen und Lernen nicht um Komponenten handelt, die sich gegenseitig ausschlie en. Vielmehr ermöglicht eine Kombination hieraus, dass Schüler und Schülerinnen spielerisch ihre Sozialkompetenzen, politische Urteilsfähigkeit und Handlungsfähigkeit ausbauen, sowie ihre methodischen Kompetenzen erweitern. Von besonderer Bedeutung für die politische Bildung sind Diskussions- und Entscheidungsspiele. So lernen Schüler und Schülerinnen beispielsweise in einer Pro-Contra-Debatte, dass es für eine bestimmte politische Ja-Nein-Streitfrage keine einvernehmliche Lösung gibt, da der Gehalt in hohem Ma e kontrovers ist. In einer solchen Debatte lernen die Schüler und Schülerinnen beispielsweise Argumente aufz
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